Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Immobilienblase Banken würden Einbruch der Immobilienpreise verkraften

Die Bundesbank gab dazu zwei Forschungsarbeiten in Auftrag. Sie besagen, dass die deutschen Kreditinstitute ausreichend kapitalisiert sind.
Kommentieren
Immobilienpreise: Banken würden einen Einbruch verkraften Quelle: dpa
Deutsche Bundesbank

In einer Studie ließen die Zentralbanker erforschen, wie sich ein Einbruch der Immobilienpreise auf die Bilanzen der Banken auswirken würden.

(Foto: dpa)

Frankfurt Deutschlands Banken würden nach Einschätzung der Bundesbank auch einen kräftigeren Einbruch der teils extrem gestiegenen Immobilienpreise verkraften. Zwei Forschungsarbeiten der Notenbank kommen zu dem gemeinsamen Ergebnis, dass die Kreditinstitute „ausreichend kapitalisiert sind, um einem Rückgang der Immobilienpreise um 30 Prozent standzuhalten, ohne in Schieflage zu geraten“. Auch Mindestkapitalanforderungen der Aufseher würden in einem solchen Fall nicht verletzt, schreiben die Ökonomen in ihrer am Freitag veröffentlichten Ausarbeitung.

Kredite für Häuser und Wohnungen machen den Angaben zufolge rund 30 Prozent der gesamten Kreditvergabe aus. Ausfälle in diesem Bereich könnten daher zu beträchtlichen Verlusten bei Banken führen. Die Volkswirte simulierten, was passieren würde, wenn zeitgleich zu einem Rückgang der Immobilienpreise die Arbeitslosenquote auf fast acht Prozent steigen würde.

Betrachtet wurde ein Zeitraum von drei Jahren (2017-2019). Als Datengrundlage diente zum einen die Niedrigzinsumfrage von Bundesbank und Bafin aus dem vergangenen Jahr, zum anderen wurden Daten aus dem Meldewesen der Bundesbank herangezogen, die regelmäßig erhoben werden.

Die Bundesbank hatte wiederholt auf Überbewertungen von schätzungsweise 15 bis 30 Prozent bei Wohnimmobilien vor allem in Ballungsräumen hingewiesen. Eine gefährliche Preisblase sehe sie aber nicht. Niedrige Hypothekenzinsen und große Nachfrage treiben seit Jahren die Preise für Häuser und Wohnungen in die Höhe.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Immobilienblase - Banken würden Einbruch der Immobilienpreise verkraften

0 Kommentare zu "Immobilienblase: Banken würden Einbruch der Immobilienpreise verkraften"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote