Inflation Deutschland Verbraucherpreise steigen langsamer

Wegen der gesunkenen Energiepreise bleibt die Inflationsrate weiterhin niedrig. Die Verbraucherpreise stiegen im Juli nur geringfügig, sogar günstiger wurden Heizöl und Kraftstoff, aber auch Molkereiprodukte und Fleisch.
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Obst war 6,1 Prozent teurer, Gemüse kostete 3,9 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Quelle: dpa
Nahrungsmittel werden teurer

Obst war 6,1 Prozent teurer, Gemüse kostete 3,9 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

(Foto: dpa)

WiesbadenDer Anstieg der Verbraucherpreise hat sich wieder abgeschwächt: Die Inflationsrate lag im Juli bei 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte und damit seine vorläufigen Ergebnisse bestätigte. Im Vergleich zum Vormonat Juni zogen die Verbraucherpreise ebenfalls um 0,2 Prozent an.

Die niedrige Inflationsrate im Juli war nach Angaben der Statistiker vor allem auf die weiter sinkenden Energiepreise zurückzuführen. Sie gingen um 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurück. Günstiger seien insbesondere Mineralölprodukte wie leichtes Heizöl und Kraftstoff.

Nahrungsmittel wurden im Juli geringfügig um 0,4 Prozent teurer, wie die Statistiker weiter mitteilten. Obst war 6,1 Prozent teurer, Gemüse kostete 3,9 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Molkereiprodukte waren dagegen deutlich günstiger. Auch Fleisch wurde billiger.

Die Verbraucherpreise steigen seit Monaten kaum. Im Januar waren sie wegen der geringen Energiepreise sogar erstmals seit mehr als fünf Jahren gesunken, und zwar um 0,3 Prozent. In den Monaten Februar bis Mai stieg die Inflationsrate dann stetig von 0,1 Prozent auf 0,7 Prozent an. Im Juni schwächte sich die Inflationsrate auf 0,3 Prozent ab.

  • afp
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