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Inflation Energiepreise drücken die Inflation

Verbraucher können in Deutschland derzeit deutlich günstiger heizen und tanken als vor einem Jahr. Insgesamt bleibt der Preisauftrieb sehr gering. Das stärkt die Kaufkraft der Verbraucher und dürfte den Konsum befeuern.
11.09.2015 Update: 11.09.2015 - 12:15 Uhr
An der Tankstelle muss der Autofahrer heute deutlich weniger zahlen – der sinkende Ölpreis drückt auch die Inflationsrate. Quelle: dpa
Freude für den Verbraucher

An der Tankstelle muss der Autofahrer heute deutlich weniger zahlen – der sinkende Ölpreis drückt auch die Inflationsrate.

(Foto: dpa)

Wiesbaden Der kräftig gefallene Rohölpreis hält die Inflation in Deutschland extrem niedrig. Im August lagen die Verbraucherpreise wie schon im Juli um 0,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit und bestätigte damit eine erste Schätzung.

Für Verbraucher bedeutet das vor allem, dass sie günstiger tanken und heizen können als vor einem Jahr und somit mehr Geld für andere Dinge zur Verfügung haben. Insgesamt lagen die Teuerungsraten in diesem Jahr nur im Februar und im Januar noch niedriger als im August. Gegenüber dem Vormonat Juli veränderten sich die Verbraucherpreise nach den Angaben nicht.

Verbraucherpreise
in der Eurozone

Veränderung zum Vorjahr in Prozent


Die niedrige Inflationsrate im August sei maßgeblich darauf zurückzuführen, dass die Energiepreise binnen Jahresfrist kräftig um 7,6 Prozent sanken, betonten die Statistiker: „Im Vergleich zu den letzten Monaten hat sich der Rückgang bei den Energiepreisen erneut verstärkt.“
Insbesondere der fallende Weltmarktpreis für Rohöl bremste demnach den Preisauftrieb. So verbilligte sich leichtes Heizöl gegenüber August 2014 um mehr als ein Viertel (27,6 Prozent), Kraftstoffe waren nahezu ein Zehntel billiger.

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    An den Tankstellen macht sich das auch im Vergleich zu den Vormonaten bemerkbar. Nach Zahlen des ADAC kostet ein Liter E10 derzeit 1,350 Euro, Anfang August lag der Literpreis noch bei 1,448 Euro und Anfang Juli bei 1,478 Euro.

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