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Inflation Fed-Spitzenvertreter denkt über Zinssenkung im Aufschwung nach

Nach Ansicht eines Federal Reserve-Spitzenvertreters könnten die Zinsen in den USA selbst bei einem anhalten Konjunkturaufschwung sinken.
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Fed-Spitzenvertreter denkt über Zinssenkung im Aufschwung nach Quelle: Reuters
Federal Reserve Gebäude

Die US-Notenbank pausiert angesichts der globalen Konjunkturabkühlung und der für einen Aufschwung relativ gedämpften Inflation mit der Leitzinserhöhung.

(Foto: Reuters)

HongkongSelbst bei einem anhaltenden Konjunkturaufschwung könnten die Zinsen in den USA nach Ansicht eines Spitzenvertreters der Notenbank sinken. Dies gelte für den Fall, dass die Inflation weiter unter dem von den Währungshütern angepeilten Ziel von zwei Prozent verharren sollte, sagte der Chef des Fed-Bezirks von St. Louis, James Bullard, am Mittwoch in Hongkong.

Eine Senkung würde aus seiner Sicht in diesem Fall auch dazu dienen, das Vertrauen in das Inflationsziel zu stärken. Bullard hatte sich bereits zuvor im „Handelsblatt“ ähnlich geäußert.

Die Federal Reserve, die Vollbeschäftigung und stabile Preise fördern soll, hat angesichts der globalen Konjunkturabkühlung und der für einen Aufschwung relativ gedämpften Inflation eine Leitzinspause eingelegt. Sie achtet besonders auf Preisveränderungen bei persönlichen Verbraucherausgaben, wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Hier lag die Steigerungsrate zuletzt bei 1,6 Prozent und damit deutlich unter ihrem Ziel von 2,0 Prozent.

Die Fed hält ihren Leitzins aktuell in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent. Laut Notenbankchef Jerome Powell gibt es derzeit keine schlagkräftigen Argumente, an dem Niveau etwas zu ändern.

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  • rtr
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