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Inflation Preise im Euro-Raum sinken weiter

Die Preise in der Euro-Zone sind im Oktober den dritten Monat in Folge gefallen. Das setzt die Europäische Zentralbank zunehmend unter Handlungsdruck.
18.11.2020 - 11:36 Uhr Kommentieren
Das Inflationsziel der EZB von zwei Prozent liegt in weiter Ferne. Quelle: dpa
Ein-Euro-Münzen

Das Inflationsziel der EZB von zwei Prozent liegt in weiter Ferne.

(Foto: dpa)

Berlin Die Europäische Statistikbehörde Eurostat bestätigte am Mittwoch ihre frühere Schätzung: Im Oktober lag die Inflationsrate im Euro-Raum bei minus 0,3 Prozent. Verantwortlich für den Rückgang sind insbesondere die Energiepreise, die zum Vorjahr um 8,2 Prozent nachgaben. Auch im September hatte die Inflation bei minus 0,3 Prozent gelegen, nach minus 0,2 Prozent im August.

Negative Inflationsraten sind nicht mit dem Ziel von Preisstabilität vereinbar: Dieses ist nach Einschätzung der Europäische Zentralbank (EZB) bei einer Teuerungsrate von knapp zwei Prozent erreicht. Die Marke gilt als Idealwert für die Wirtschaft, da sie einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu einer Deflationszone bietet, in der fallende Preise eine Abwärtsspirale aus sinkenden Löhnen und Investitionszurückhaltung auslösen können.

Die Volkswirte der EZB gehen derzeit davon aus, dass die Notenbank auch längerfristig ihr Inflationsziel nicht erreichen wird. Die Euro-Notenbank will ihre neuen Konjunktur- und Inflationsprognosen am 10. Dezember veröffentlichen.

Allgemein wird damit gerechnet, dass sie dann ihre Geldschleusen weiter öffnet. Dabei konzentriert sie sich voraussichtlich auf ihre Anleihenkäufe und Geldspritzen für die Banken als Hauptwerkzeuge. Das Pandemie-Anleihenprogramm PEPP und auch die gezielten mehrjährigen Liquiditätsspritzen (TLTROs) hätten ihre Wirksamkeit im derzeitigen Umfeld unter Beweis gestellt, sagte EZB-Chefin Christine Lagarde kürzlich. Beide könnten „dynamisch angepasst“ werden. 

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