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Inflationsrate Niedrigere Mehrwertsteuer, billigere Energie: Die Preise in Deutschland sind erneut gesunken

Im Oktober gaben die Verbraucherpreise erneut um 0,2 Prozent zum Vorjahresmonat. Doch nicht alles wurde auch billiger, zeigen die Zahlen der Statistiker.
12.11.2020 - 10:14 Uhr 1 Kommentar
Supermärkte geben die gesenkte Mehrwertsteuer an die Kunden weiter. Dennoch war Obst im Oktober fast vier Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Quelle: dpa
Lebensmittel im Supermarkt

Supermärkte geben die gesenkte Mehrwertsteuer an die Kunden weiter. Dennoch war Obst im Oktober fast vier Prozent teurer als im Vorjahresmonat.

(Foto: dpa)

Wiesbaden Die gesenkte Mehrwertsteuer und fallende Energiekosten haben die deutschen Verbraucherpreise im Oktober den dritten Monat in Folge fallen lassen. Sie sanken erneut um 0,2 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.

Einen größeren Rückgang hatte es zuletzt im Januar 2015 gegeben. Für die Europäische Zentralbank (EZB) sind sinkende Preise in der größten Volkswirtschaft der Währungsunion ein Problem, strebt sie doch eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent als Idealwert für die Wirtschaft an.

„Ein Grund für die negative Inflationsrate war weiterhin die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze“, betonten die Statistiker. Damit will die Bundesregierung Konsum und Wirtschaft in der Corona-Krise ankurbeln.

Supermärkte haben einer Studie des Ifo-Instituts zufolge die Senkung fast vollständig an ihre Kunden weitergegeben: Die Preise seien um durchschnittlich zwei Prozent gesunken.

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    Energie verbilligte sich mit 6,8 Prozent besonders stark. Die Preise für Heizöl gaben um 37,2 Prozent nach, die für Kraftstoffe um 10,7 Prozent.

    Nahrungsmittel verteuerten sich hingegen binnen Jahresfrist um 1,4 Prozent. Mehr kosteten vor allem Fleisch und Fleischwaren (plus 4,1 Prozent) sowie Obst (plus 3,8). Merklich teurer waren zudem Tabakwaren: Hier lag der Aufschlag bei 5,4 Prozent. Dienstleistungen kosteten 1,0 Prozent mehr als vor Jahresfrist, die Nettokaltmieten legten um 1,4 Prozent zu.

    Mehr: EZB-Chefin Lagarde warnt vor Rezession und skizziert mögliche Hilfen

    • rtr
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