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IWF-Forderungen an Peking China soll Wechselkurs zügig freigeben

Eine baldige Freigabe des Wechselkurses, die Wirtschaft unterstützen, falls diese zu schwach wächst: Der IWF hat Forderungen an China gestellt. Für den Fonds steht Peking in der Pflicht.
26.05.2015 - 15:07 Uhr 1 Kommentar
Der IWF hat Peking wirtschaftlich in die Pflicht genommen. Quelle: ap
Freigabe des Wechselkurses und Wachstumshilfe

Der IWF hat Peking wirtschaftlich in die Pflicht genommen.

(Foto: ap)

Peking Der Internationale Währungsfonds (IWF) hält die chinesische Währung nicht mehr für unterbewertet. Grund dafür sei die deutliche Aufwertung des Renminbi im vergangenen Jahr, erklärte der IWF am Dienstag zu seinem neuen Länderbericht zu China. Der Fonds rief die Regierung in Peking dennoch dazu auf, in den nächsten zwei, drei Jahren für einen freien Wechselkurs zu sorgen.

Zudem sollte China der Wirtschaft weiter unter die Arme greifen, falls diese im laufenden Jahr weniger als 6,5 Prozent wachse. Der IWF selbst rechnet mit einem Plus von 6,8 Prozent 2015 und plus 6,25 Prozent für 2016.

Im vergangenen Jahr hatte die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft um 7,4 Prozent zugelegt - dies ist für europäische Verhältnisse viel, in China aber der kleinste Zuwachs seit einem Vierteljahrhundert. Anfang dieses Jahres hatte die Wirtschaft erneut Schwung verloren.

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    1 Kommentar zu "IWF-Forderungen an Peking: China soll Wechselkurs zügig freigeben"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Der IWF betreibt Interessenpolitik!

      Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, ist der mit dieser Aufforderung zur Freigabe des Renminbi für Devisenspekulationen gegeben. Warum denn gerade in den nächsten zwei bis drei Jahren und nicht in den nächsten fünf bis sieben Jahren? Welche Voraussetzungen China dafür noch schaffen muss, wird ausgeblendet. Sollte das Wirtschaftswachstum unter 7 Prozent sinken, hat der IWF einen Vorschlag: Der chinesische Staat soll der Wirtschaft unter die Arme greifen. Was ist das für eine liberale Wirtschaft, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sein sollte? Der Staat soll sich heraushalten!!! Wie wäre es, wenn der IWF empfehlen würde, dass China seine US - Staatsanleihen zu diesem Zweck verkaufen sollte. Der Dollar würde sinken und der Renminbi gegen den Dollar steigen. Die Exporte würden teurer und die Erlöse bei gleichen Preisen höher.

      Mit diesen Forderungen hat der IWF seine ökonomische Ahnungslosigkeit demonstriert. Allerdings mit Absicht. Die Absicht ist durchschaut!!!

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