Jahresbilanz Bundesbank überweist 1,9 Milliarden Euro an den Bund
Der Präsident der Deutschen Bundesbank fordert, die expansive Geldpolitik der EZB zurückzuführen.
Frankfurt Der geschäftsführende Finanzminister Peter Altmaier darf sich freuen. Die Deutsche Bundesbank hat ihren Jahresüberschuss verdoppelt: Die Summe stieg im vergangenen Jahr auf zwei Milliarden Euro. (2016: 1,0 Milliarden Euro). Fast die gesamte Summe, insgesamt 1,9 Milliarden, fließen an den Bund. Im vergangenen Jahr erhielt der damalige Minister Wolfgang Schäuble aufgrund höherer Pensionsrückstellungen nur knapp 400 Millionen Euro.
„Die expansive Geldpolitik hat im Jahr 2017 abermals zu einer erheblichen Ausweitung der Bundesbankbilanz geführt“, erläuterte Bundesbankpräsident Jens Weidmann am Dienstag bei der Vorstellung des Jahresabschlusses. „Durch die höhere Überschussliquidität in Verbindung mit den negativen Einlagezinsen ist auch der Jahresüberschuss gestiegen“, führte Weidmann fort. Die wichtigste Quelle des Bundesbank-Gewinns sind traditionell Zinserträge. Binnen Jahresfrist stieg der Nettozinsertrag um 0,9 Milliarden auf 4,2 Milliarden Euro.
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