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Jerome Powell Fed-Chef sieht keinen Grund zur Eile bei Zinserhöhung

Der Chef der US-amerikanischen Notenbank Fed will sich für 2019 nicht auf eine bestimmte Anzahl von Zinserhöhungen festlegen. Powell will flexibel reagieren.
Update: 11.01.2019 - 03:37 Uhr Kommentieren
Der Fed-Chef erinnert daran, dass sich die Notenbank nicht auf eine bestimmte Zahl von Zinserhöhungen festlegt. Quelle: AFP
Jerome Powell

Der Fed-Chef erinnert daran, dass sich die Notenbank nicht auf eine bestimmte Zahl von Zinserhöhungen festlegt.

(Foto: AFP)

Washington Trotz des Booms am US-Jobmarkt sieht Fed-Chef Jerome Powell keinen Grund zur Eile auf dem Weg zu höheren Zinsen. Die Notenbank könne angesichts des relativ gedämpften Preisauftriebs geduldig bleiben, sagte er am Donnerstag vor dem Economic Club of Washington.

Er erwarte für 2019 eine Inflationsrate von rund zwei Prozent, sie liege damit im Zielbereich der Fed. Die jüngsten Prognosen der Währungshüter, die im Mittel zwei Zinsschritte für 2019 vorsehen, seien kein „Plan“ der Fed.

Die Notenbank sei nicht auf eine bestimmte Zahl von Erhöhungen festgelegt. Die Währungshüter könnten flexibel und schnell reagieren, falls es die Konjunkturlage erfordern sollte. Die Kurse an der Wall Street legten nach den Äußerungen weiter zu, während der Euro zum Dollar auf ein Tagestief fiel. Auf der Zinssitzung im vorigen Monat hatten die Währungshüter den Leitzins das vierte und letzte Mal im Jahr 2018 erhöht – auf die aktuelle Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent.

Der Chef der regionalen Notenbank von St. Louis, James Bullard, sieht beim aktuellen Zinskurs „das Ende der Straße“ erreicht. Der stellvertretende Fed-Chef Richard Clarida sagte, die Notenbank würde reagieren, sollten die globale Konjunkturabschwächung und die Schwankungen an den Finanzmärkten anhalten. „Wenn diese Gegenwinde anhalten, sollte eine angemessene vorausschauende Geldpolitik versucht werden, um das auszugleichen“, sagte Clarida.

  • rtr
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