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Kapitalmarkt Notenbank-Chefs für mehr Tempo bei europäischer Kapitalmarktunion

Bundesbank-Chef Weidmann und sein französischer Kollege Villeroy de Galhau wollen die Kapitalmarktunion vorantreiben. Sie soll Wachstum und Stabilität in der EU fördern.
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Der Bundesbank-Chef ist dafür, die Kapitalmarktunion voranzubringen. Quelle: Reuters
Jens Weidmann

Der Bundesbank-Chef ist dafür, die Kapitalmarktunion voranzubringen.

(Foto: Reuters)

FrankfurtDie Präsidenten der Notenbanken von Deutschland und Frankreich haben die rasche Verwirklichung einer europäischen Kapitalmarktunion angemahnt. „Obwohl zuletzt einiges erreicht worden ist, wird die Agenda nur schleppend umgesetzt. Es ist nun höchste Zeit, die Kapitalmarktunion voranzubringen und zu vollenden“, schreiben Bundesbank-Chef Jens Weidmann und sein französischer Kollege, François Villeroy de Galhau, in einem gemeinsamen Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und die französische „Les Echos“.

Bei der sogenannten europäischen Kapitalmarktunion geht es im Kern darum, Hürden zwischen den einzelnen EU-Staaten abzubauen und dadurch Unternehmen mehr Möglichkeiten zu geben, sich Geld zu beschaffen. Verbraucher sollen zudem mehr Möglichkeiten für Geldanlagen bekommen.

Eine echte Kapitalmarktunion würde gesamtwirtschaftliche Anpassungen innerhalb der Wirtschafts- und Währungsunion erleichtern, argumentierten die Autoren. „Integrierte Kapitalmärkte können wirtschaftliche Schocks abfedern, die nur einen Teil eines Währungsraums treffen.“

Aus Sicht der beiden Notenbank-Chefs kann eine Kapitalmarktunion Wachstum und Stabilität für die EU als Ganzes fördern. „Zusammen mit der Bankenunion würde die Kapitalmarktunion eine echte „Finanzierungsunion für Investitionen und Innovation“ begründen. Eine solche Finanzierungsunion wäre ein entscheidender und machbarer Schritt hin zur Vollendung unserer Wirtschafts- und Währungsunion“.

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  • dpa
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