Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Die Streitereien in der Euro-Zone überdecken den entscheidenden Konflikt - den zwischen den Regierungen und der Europäischen Zentralbank.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Der Unterschied zu Deutschland dürfte wohl nur graduell sein. Bei uns wird entsprechend regiert - mit Realitäts-verlust gegen die großen Mehrheits-Interessen des Volkes. Merkel, Schäuble und deren Abnicker wollen unsere freiheit-lich-demokratische und rechtsstaatliche Souveränität an eine gigantische, Staats-ferne und sozialistische Bevormundungs-Bürokratie auf Kosten des Wohlstandes unseres Landes verschachern. Sie wollen starke und schwache Länder vermengen und erreichen so einen miesen Durchschnitt, der dann schon bald von den unaufhaltsam fortschreitenden Ländern wie China, Brasilien, Indien und anderen gnadenlos abgehängt wird. Man kann sich wirklich nur noch an den Kopf fassen.

  • Das Währungssystem des Euro bzw. die Eurounion ist nicht dadurch bedroht, ob ein Land wie z. B. Griechenland nun an der 3. Phase der Währungsunion teilnimmt oder nicht. Es könnten theoretisch auch nur zwei oder drei Länder den Euro eingeführt haben.

    Die Bedrohung für den Euro liegt in erster Linie in Ablehnung von Vermögenswerten in Euro durch eine hohe Verschuldung der Eurozone insgesamt. Weiterhin in der Inflationsrate, sprich Geldentwertung, insbesondere dann, soweit sie durch Aufblähung der Geldmenge gesteigert wird. (Im Außenwert ist auch der gesamte Außenhandelssaldo der Eurozone bedeutsam, aber derzeit nicht kritisch).

    Indem die Schulden einzelner Euroländer durch die EZB und durch die Regierungen der Euroländer vergemeinschaftet wurden und außerdem noch weiter anwuchsen, sind die obigen Bedrohungen erst entstanden und gewachsen.

    Für die EZB speziell ergeben sich die zusätzlichen Probleme - neben dem Gläubigerrisiko - durch eine nicht originär veranlaßte Geldmengenbeeinflussung. Originäres Ziel der EZB ist die Geldmengensteuerung im gesamten Euroraum zwecks Preisniveaustabilität insgesamt.

    Trichet bzw. andere Mitglieder leugnen zwar, daß sie griechische Staatspapiere wegen der griechischen Verschuldung gekauft haben. Die Gläubiger von Griechenland hätte man aber auch anders stützen können, soweit sie durch Illiquidität Griechenlands in Existenznot kommen.

    Trichet möchte verständlicherweise wieder raus aus der Verantwortung, in die die EZB auf eigenen Wunsch hineingeraten ist. Er könnte jedoch ganz ruhig bleiben, wenn seine griechischen Titel das wert wären, was die EZB ja selbst behauptet hatte.

  • Werter Kommentator Frank Wiebe
    Wie kommen Sie nur darauf, dass Deutschland die "bei weitem einflussreichste Regierung Europas" hat? Alle Fakten sprechen dagegen. Deutschland ist eher ökonomisch ein Riese, politisch dennoch ein Zwerg. Ökonomische Leistungsfähigkeit mit Einfluss gleichzusetzen, wird der Sachlage nicht gerecht.
    Desweiteren führen Sie das um sechsfach höhere Volumen der Anleiheankäufe durch die US-Notenbank an, und dies ohne Inflation. Die USA veröffentlichen bereits seit 2006 die Entwicklung der Geldmenge M3 nicht mehr, so dass Aussagen hinsichtlich der Inflationrate auf dubiosen Daten beruhen und mit höchster Vorsicht zu genießen sind.