Kommentar zur Rolle der Fed Eine fragile Säule der Vernunft

In einem zerrissenen Trump-Amerika kann der neue Fed-Chef Jerome Powell zur Stimme der Vernunft werden. Doch es wird nicht leicht für ihn – vor allem wenn die nächste Rezession kommt. Ein Kommentar.
Der künftige Fed-Chef gilt als moderater Konservativer – eine Seltenheit im heutigen politischen Klima der USA. Quelle: AFP
Jerome Powell

Der künftige Fed-Chef gilt als moderater Konservativer – eine Seltenheit im heutigen politischen Klima der USA.

(Foto: AFP)

Beinahe jede amerikanische Institution ist mittlerweile angegriffen durch die Atmosphäre von Hass, Parteilichkeit und Mangel an Aufrichtigkeit, die US-Präsident Donald Trump nicht erst geschaffen, die aber seine Wahl ermöglicht hat. Bis in die einzelnen Familien hinein geht die ideologische Spaltung.

Im Parlament sind sogar die Republikaner untereinander notorisch uneins. Die Behörden werden jetzt zum Teil von Leuten geleitet, die sich zuvor für deren Abschaffung eingesetzt haben. Und am Obersten Gericht hat Trump mit Neil Gorsuch einen Mann eingesetzt, der intellektuell ähnlich brillant, aber noch konservativer als sein Vorgänger Antonin Scalia ist.

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