Konjunktur US-Wirtschaft wächst kräftig zum Jahresende

Die amerikanischen Verbraucher lassen die US-Wirtschaft wachsen: Zum Jahresende ist das Bruttoinlandsprodukt um rund 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – es hätte noch mehr sein können.
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Das Kapitol in Washington: Durch den sogenannten Shutdown im Oktober wurde die Wirtschaftsleistung um rund 0,3 Prozentpunkte gedrückt. Quelle: ap

Das Kapitol in Washington: Durch den sogenannten Shutdown im Oktober wurde die Wirtschaftsleistung um rund 0,3 Prozentpunkte gedrückt.

(Foto: ap)

WashingtonTrotz Kältewelle und Haushaltsstreit ist die US-Wirtschaft zum Jahresende 2013 kräftig gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von Oktober bis Dezember mit einer Jahresrate von 3,2 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Fachleute hatten genau damit gerechnet, nachdem die Wirtschaft im Sommer noch um 4,1 Prozent zugelegt hatte.

Wachstumstreiber waren die Verbraucher: Der private Konsum, der für die USA besonders wichtig ist, legte um 3,3 Prozent zu – das stärkste Wachstum seit drei Jahren. Im Gesamtjahr legte die Wirtschaft um 1,9 Prozent zu und damit weit stärker als in Deutschland, wo das BIP nur um magere 0,4 Prozent zulegte.

In das Schlussquartal 2013 fiel der Haushaltsstreit in Washington im Oktober, als 800.000 Staatsbedienstete in Zwangsurlaub geschickt wurden und zum Teil kein Geld erhielten. Durch diesen sogenannten Shutdown wurde die Wirtschaftsleistung um rund 0,3 Prozentpunkte gedrückt, wie das Handelsministerium weiter mitteilte. Hinzu kam eine arktische Kältewelle zum Jahresende, die das öffentliche Leben in Teilen der USA zum Stillstand brachte.

Dies hatte auch dem Arbeitsmarkt einen kräftigen Dämpfer versetzt, so dass sich der Stellenaufbau zum Jahresende verlangsamte. Dies hielt die Notenbank Fed jedoch nicht davon ab, ihre Konjunkturhilfen zu drosseln - zuletzt auf monatlich 65 Milliarden Dollar.

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5 Kommentare zu "Konjunktur: US-Wirtschaft wächst kräftig zum Jahresende"

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  • Hervorragend formuliert und betrachtet.
    Und es ist mir nicht begreifflich wie das Handelsblatt einen solchen Artikel verfassen kann.
    Also ich meine ich lese hier immer wieder Artikel und denke mir dabei "jepp, gut rein geschaut zu haben und dieser Artikel hat sich zu lesen gelohnt."
    Aber einen solchen zum Himmel stinkenden Bockmist zu verfassen (ups copy&paste from Reuters), grenzt schon fast an eine Komplettdebilität des Chefredakteurs.
    P.S. Fehlende Satzzeichen dürfen selbst gesetzt werden und vorhandene Rechtschreibfehler als Trophäe behalten werden.

  • Die US Notenbank produziert jährlich 800 Mrd neue, ungedeckte $ und gibt sie der Regierung, die damit fleißig einkauft. Das US-BIP wächst dabei um ca 500 Mrd $, das entspricht nämlich diesen 3 %.
    Und das soll ein Erfolg sein, wenn ich durch Ausgabe von 2 $ ein Wachstum von 1 $ erziele?????
    Und was passiert eigentlich, wenn die Fed aufhört, Geld zu drucken? Wenn alles korrekt zugeht, dann muss das BIP dann eigentlich schrumpfen!
    Das US-System funktioniert nur noch, weil die Welt glaubt, dass der US-$ einen Wert hat. Aber eine Zentralbank, die bei jedem Problem die Druckerpresse anwirft, sorgrt dafür, dass der Wert der Währung eigentlich nur noch aus Wert des Papiers + Druckkosten besteht.
    Wehe uns, wenn die Welt das auch so sieht und kapiert, dass angesichts der Politik der USA ein Wachstum von derzeit unter 6 % eigentlich ein Schrumpfen ist.

  • Ja, das Handelsblatt und der Mainstream gefallen sich in Endsiegpropaganda.
    Kapital ist schließlich ein scheues Reh und lebt nur von Vertrauen. Das wollen wir doch nicht erschüttern , gelle?
    Also weiter , immer brav Systemtreu im Sinne der internationalen Hochfinanz im Gleichschritt marsch.
    Erstmals und exklusiv in der Geschichte der Menscheit gibt es nur noch eine Richtung : Nach oben. Was sind wir doch priviligiert , wir Glückseligen der Evulotion.
    Und morgen : Noch besser und noch toller -- yeah , yeah


  • US - Wirtschaft schwächelt / Top News Onvista 30.01.14

    Washington (dpa) - Die US-Konjunktur hat zum Jahresende an Tempo verloren, die Hoffnungen ruhen nun auf einem stärkeren Wirtschaftswachstum 2014.

    Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im vierten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um lediglich 3,2 Prozent, ergab eine erste Schätzung des Handelsministeriums. Noch im dritten Quartal des vergangenen Jahres legte die Wirtschaft mit einer hochgerechneten Jahresrate von 4,1 Prozent zu.

    Die neue Fed-Chefin Janet Yellen ist dennoch optimistisch und setzt für 2014 auf mindestens drei Prozent Wachstum. Yellen übernimmt am 1. Februar die Führung von Ben Bernanke.

    Auch für das gesamte Jahr 2013 lag das Wachstum der weltgrößten Volkswirtschaft deutlich unter der Marke des Vorjahres. Nach bisheriger Einschätzung stieg das BIP um lediglich 1,9 Prozent, im Vorjahr waren es noch 2,8 Prozent, wie aus der Mitteilung des Ministeriums hervorgeht.

    Komisch , beim Handelsblatt wächst die Wirtschaft " kräftig " zum Jahresende. Interpretiert bei euch die " Atlantikbrücke " die Zahlen ???

  • Die Mainstreammedien und Steigbügelhalter der Hochfinanz erzählen uns täglich, dass alles nun so toll ist. Überall macht man angeblich Fortschritte. Die angeblich freien Presse und auch den Politikern sind offensichtlich blind oder sie vertichen die Wahrheit extra. Nach dem großen Absturz hat man sich einen "Fliegenschiss" an Wirtschaftswachstum mit der glecihzeitigen Verdoppelung der Staatsschulden erkauft. Das ist in etwas so. Ich verdiene 2000.- Euro im Monat und habe 50.000.- Euro Schulden (Z.B. als Unternehmer). Nun investiere ich nochmals 50.000.- Euro in den Betrieb und mache die nun bei der bank als Schulden. Jetzt verdiene ich 2060.- Euro im Monat und erzähle überall mit großem Jubel, dass mein Unternehmen so toll wächst. Liebe Presse, schaut ihr nicht auf die Schuldenberge. Unter Obama haben sich die Schulden der USA nahezu verdoppelt auf ca. 17 Billionen Dollar. Darübers schreibt ihr nichts. IMmer systemtreu den Eurofanatikern getreu bis zum Untergang !

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