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Lael Brainard Fed-Direktorin plädiert für vorsichtigere Zinspolitik

Die einflussreiche Währungshüterin Lael Brainard gehört zu den ersten Vertretern der US-Notenbank, die zumindest vage die Möglichkeit einer Zinssenkung ins Spiel bringen.
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Für ein vorsichtiges Navigieren bei den Zinsen. Quelle: Reuters
Lael Brainard

Für ein vorsichtiges Navigieren bei den Zinsen.

(Foto: Reuters)

PrincetonWenige Tage vor der nächsten Zinssitzung der US-Notenbank kommen aus der Federal Reserve Bank Forderungen nach einer behutsameren Gangart. „Der beste Weg, um die Fortschritte auf dem Arbeitsmarkt und bei der Inflation zu sichern, ist ein vorsichtiges Navigieren bei den Zinsen“, sagte die einflussreiche Währungshüterin Lael Brainard am Donnerstag an der US-Universität Princeton laut Redetext.

Zwar habe sich die Prognose der Wirtschaftsentwicklung grundsätzlich nicht geändert. Jedoch hätten Konjunkturrisiken zugenommen, während sich zugleich ein Rückgang der Ausgaben von Unternehmen und Verbrauchern abzeichne. Die Fed kommt am 19. und 20. März zu ihrer nächsten Zinssitzung zusammen.

Nach vier Zinserhöhungen 2018 hatte die Notenbank Anfang dieses Jahres angesichts unsicherer Konjunkturaussichten eine Zinspause signalisiert und den geldpolitischen Schlüsselsatz in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent belassen. An den Märkten wird in nächster Zeit kaum mit einer Zinserhöhung gerechnet, eher sogar noch mit einer Zinssenkung.

Brainards Äußerungen gehören nun zu den ersten von Fed-Vertretern, die - wenn auch nur vage - die Aufmerksamkeit auf diese Möglichkeit lenken.

In Frankfurt kündigte die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag an, dass sie ihre rekordtiefen Leitzinsen noch bis mindestens zum Jahresende nicht erhöhen wolle. Bislang hatte sie dies nur bis über den Sommer hinweg in Aussicht gestellt. EZB-Chef Mario Draghi zeichnete ein pessimistischeres Bild der Konjunktur.

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  • rtr
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