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Lateinamerika Notenbanken kämpfen gegen Turbulenzen

Angesichts der Währungsturbulenzen der Schwellenländer, sieht der Internationale Währungsfonds die Länder in Lateinamerika in der Pflicht, ihre Währungen mit den Mitteln der Geldpolitik zu beruhigen.
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Das Logo des Internationale Währungsfonds an dessen Hauptsitz in Washington. Die Folgen einer Devisenabwertung für die Inflation seien in Lateinamerika geringer als vor 20 Jahren. Quelle: dpa

Das Logo des Internationale Währungsfonds an dessen Hauptsitz in Washington. Die Folgen einer Devisenabwertung für die Inflation seien in Lateinamerika geringer als vor 20 Jahren.

(Foto: dpa)

Brasilia Die Länder in Lateinamerika und der Karibik müssen nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) weitere Turbulenzen mit den Mitteln der Geldpolitik bekämpfen. Zur Abfederung von Erschütterungen sollten diese Staaten auch ihre Kapitalpolster verbessern und die Wechselkurse flexibilisieren, sagte IWF-Direktor Alejandro Werner am Donnerstag. Obwohl mit einer Erholung in der Region in diesem Jahr gerechnet werde, stellten erneute Unruhen an den Märkten eine Bedrohung dar.

Kleinere Länder wie Uruguay und Paraguay seien jedoch besser als in der Vergangenheit darauf vorbereitet, Auswirkungen der Währungskrise in Argentinien zu verkraften, ergänzte Werner. Die Folgen einer Devisenabwertung für die Inflation seien in der Region geringer als vor 20 Jahren. Wegen der Straffung der US-Geldpolitik und einer erlahmenden Weltwirtschaft ziehen sich Anleger momentan aus Schwellenländern zurück - Währungsturbulenzen sind die Folge.

  • rtr
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