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Laut EZB-Studie Anleger sollen Erwartungen weiterer Zinssenkungen zurückschrauben

Die Studie untersucht, auf welches Niveau die Leitzinsen sinken können, bevor schädliche Nebenwirkungen überwiegen. Das sei bei minus ein Prozent der Fall.
16.11.2020 - 09:05 Uhr Kommentieren
EZB-Direktorin Isabel Schnabel hat bereits gewarnt, die EZB müsse die Effektivität ihrer Maßnahmen im Auge behalten und dabei auch die Nebenwirkungen berücksichtigen Quelle: dpa
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EZB-Direktorin Isabel Schnabel hat bereits gewarnt, die EZB müsse die Effektivität ihrer Maßnahmen im Auge behalten und dabei auch die Nebenwirkungen berücksichtigen

(Foto: dpa)

Frankfurt Eine Studie der EZB legt nahe, dass Anleger ihre Erwartungen weiterer Zinssenkungen der Notenbank möglicherweise ebenso zurückschrauben sollten wie ihre Engagement in deutschen Bundesanleihen.

Die am 10. November vorgelegte Studie untersucht, auf welches niedriges Niveau die Leitzinsen sinken können, bevor die schädlichen Nebenwirkungen die wirtschaftlichen Vorteile überwiegen.

Die so genannte Umkehrrate ist demnach bei rund minus 1 Prozent erreicht. Bereits ab dem gegenwärtigen Einlagesatz-Niveau von minus 0,5 Prozent werden die Vorteile negativer Zinsen jedoch bereits zunehmend geringer, wie NatWest-Markets-Stratege Giles Gale mit Blick auf die EZB-Studie anmerkt

Das Risiko-Chance-Verhältnis werde mit weiteren Zinsschnitten nicht besser, so der Stratege, dies sei die Botschaft. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung der Studie sei wohl kein Zufall.

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    EZB-Direktorin Isabel Schnabel hat bereits gewarnt, die EZB müsse die Effektivität ihrer Maßnahmen im Auge behalten und dabei auch die Nebenwirkungen berücksichtigen.

    „Die Hürde sowohl für Zinssenkungen als auch für beschleunigtes QE steigt“, so Gale. Auf Sicht der kommenden 18 Monate preise der Markt noch eine Zinssenkung um 6,5 Basispunkte ein, dies sei zuviel. Komme es im Dezember nicht zu einer Zinssenkung drohe bei Bunds ein Ausverkauf und damit eine steiler werdende Renditekurve.

    Mehr: Warum sich Staatsanleihen derzeit kaum lohnen – und was die Alternativen sind.

    • Bloomberg
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