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Liveblog EZB veröffentlicht ab 2015 ihre Protokolle

Die EZB lässt den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,15 Prozent. Auf seiner heutigen Pressekonferenz nennt EZB-Chef Draghi weitere Details zu den geplanten Geldspritzen. Die wichtigsten Aussagen zum Nachlesen.
Update: 03.07.2014 - 15:35 Uhr 1 Kommentar
EZB-Chef Draghi stellt sich den Fragen der Journalisten.

EZB-Chef Draghi stellt sich den Fragen der Journalisten.

Auf der Sitzung im Juni hat die EZB ein ganzes Bündel von Maßnahmen angekündigt. Doch viele Details ließ Draghi offen. Was sagt er heute? Die wichtigsten Aussagen zum Nachlesen.

+++ Randnotiz zum Fußball +++

Ein französischer Journalist schwenkt die Landefahne und kommt dran. Sein Kommentar: „Das ist, damit sie mich besser sehen und wegen des Fußballmatches morgen. Meine Frage ist aber nicht, wer gewinnt.“

+++ Wollen keine falschen Erwartungen wecken +++

Draghi hält die monatliche Frequenz der EZB-Sitzungen für zu eng. Mit jeder Sitzung werde die Erwartung des Handelns geweckt. In so kurzer Zeit ändere sich aber nicht so viel. Deshalb befürwortet Draghi einen längeren Abstand zwischen den Sitzungen von sechs Wochen. Es gebe außerdem einen logistischen Grund für den neuen Rhythmus, so Draghi. Wenn die EZB ihre Sitzungsprotokolle veröffentlicht, müssten diese erst gegengelesen werden und dies brauche Zeit.

+++ Draghi redet den Euro-Kurs herunter +++

Draghis Bemerkungen zum Wechselkurs schwächen den Euro. Im Verlauf der Sitzung ist er deutlich gefallen.

+++ Geldspritze könnte eine Billion Euro umfassen +++

Die Europäische Zentralbank (EZB) will die Finanzmärkte mit Geldspritzen von bis zu einer Billion Euro versorgen. Auf diese Summe könnten sich die Anfang Juni angekündigten Maßnahmen belaufen, sagt Draghi. Banken könnten einzeln oder in Gruppen von der Liquidität mittels sogenannter Langfristtender profitieren. Dabei sollen Institute dann frische Gelder erhalten, wenn sie überdurchschnittlich Kredite vergeben, wie Draghi hinzufügte. Er hatte bereits für September und Dezember zwei Geldspritzen über rund 400 Milliarden Euro angekündigt. Zudem soll es zwischen März 2015 und Juni 2016 sechs weitere solcher Maßnahmen geben.

+++ EZB veröffentlicht Sitzungsprotokolle ab Januar 2015 +++

Die EZB will ab Januar 2015 regelmäßige Berichte über ihre Sitzungen veröffentlichen. Bislang liegen die Mitschriften 30 Jahre unter Verschluss. Außerdem sollen die Sitzungen ab diesem Zeitpunkt im sechs-Wochen-Rhytmus stattfinden. Bisher trifft der Rat der Notenbank einmal im Monat Zinsentscheidungen, in der Regel am ersten Donnerstag des Monats.

+++ Draghi rechnet höherer Inflation ab 2015 +++

Die Inflation werde in den nächsten Monaten niedrig bleiben und dann ab 2015/16 schrittweise steigen. „Die EZB wird die geopolitischen Risiken und Wechselkursrisiken genau beobachten,“ sagt der EZB-Chef.

"Unkonventionelle Maßnahmen bleiben auf dem Tisch"
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1 Kommentar zu "Liveblog: EZB veröffentlicht ab 2015 ihre Protokolle"

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  • Herr Draghi, warum manipulieren Sie stets den Goldpreis vor der Bekanntgabe aussergewöhnlicher, geldpolitischer Massnahmen? Das kann man auch heute wieder sehr schön beobachten. Für eine kurze Rückmeldung wäre ich Ihnen dankbar. :-)

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