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Luis de Guindos Der EZB-Vize fordert stärkere Überwachung von Schattenbanken

Die Finanzwirtschaft soll abseits der klassischen Bankenbranche stärker kontrolliert werden.
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Der Vize-Präsident der EZB will Nichtbanken im Finanzsektor stärker überwachen. Quelle: Reuters
Luis de Guindos

Der Vize-Präsident der EZB will Nichtbanken im Finanzsektor stärker überwachen.

(Foto: Reuters)

FrankfurtEZB-Vizepräsident Luis de Guindos fordert eine stärkere Kontrolle von Finanzunternehmen abseits der klassischen Bankenbranche. Dieser Teil der Finanzwirtschaft gewinne immer mehr an Bedeutung und es würden dort größere Risiken eingegangen, sagte de Guindos am Dienstag auf einer Veranstaltung in London laut Redetext.

„Wir brauchen eine aktive Überwachung der Nichtbanken im Finanzsektor, auch aus einer systemweiten Perspektive.“ Möglichweise seien dazu auch neue Befugnisse und Instrumente erforderlich.

Die Bedeutung der sogenannten Schattenbanken ist seit der Finanzkrise deutlich gestiegen. Sie gelten als risikobehafteter im Vergleich zu traditionellen Häusern. Zu dem Sektor werden unter anderem Hedge- und Geldmarktfonds, alternative Investmentfonds sowie spezielle Börsenhändler gezählt. Experten fordern seit längerem, diesen Teil der Finanzwirtschaft stärker unter die Lupe zu nehmen.

De Guindos rief zudem dazu auf, angesichts der jüngsten Konjunkturabschwächung im Euro-Raum mehr Vorsorge für den Fall unerwarteter Schocks zu betreiben.

Vor allem in Ländern, in denen möglicherweise Kreditrisiken unterschätzt würden und die private Verschuldung besonders hoch sei oder ansteige, sollten Banken zum stärkeren Aufbau von Kapitalpuffern aufgefordert werden. „Die Krise hat uns gelehrt, dass wir wachsam sein müssen, um die Widerstandsfähigkeit unseres Finanzsystems in Zeiten zu sichern, in denen sich Anfälligkeiten aufbauen.“

Mehr zum Thema: Das Verfahren zur Besetzung der Gremien der Europäischen Zentralbank hat große Schwächen. Lesen Sie, dass die EZB neue Regeln braucht.

  • rtr
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