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Mark Carney Britischer Notenbankchef warnt vor geldpolitischen Folgen bei hartem Brexit

Großbritanniens Notenbankchef Carney sieht einen drohenden harten Brexit als wirtschaftliche Gefahr – vor allem bei Finanzdienstleistern.
17.07.2018 - 14:49 Uhr Kommentieren

„Ein harter Brexit wäre für Großbritannien fatal“

Farnborough Ein harter Brexit hätte nach Worten des britischen Notenbankchefs große wirtschaftliche Folgen – auch für die Geldpolitik. Die Währungshüter müssten dann die konjunkturellen Aussichten und Zinsen neu bewerten, sagte Mark Carney am Dienstag bei einer parlamentarischen Anhörung in Farnborough. „Es wäre ein wichtiges Ereignis. Ich würde allerdings nicht vorwegnehmen, in welche Richtung.“

Sollte das Übergangsabkommen zum Ausscheiden aus der EU nicht rechtzeitig ratifiziert werden, müsste sich Großbritannien womöglich auf die Handelsbestimmungen der WTO verlassen. Mit diesen Regeln der Welthandelsorganisation wäre das Vereinigte Königreich allerdings schlechter gestellt, warnte Carney.

Großbritannien und die Europäische Union haben ein Übergangsabkommen ausgehandelt, wonach Großbritannien vom Brexit im März 2019 bis Ende 2020 als nicht stimmberechtigtes Mitglied in der EU bleiben könnte. „Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass wir so gut wie möglich vorbereitet sind“, sagte Carney am Rande der Luftfahrtausstellung südwestlich von London.

Ein Scheitern des Deals hätte auch große wirtschaftliche Konsequenzen bei den Finanzdienstleistern. „Wir hätten vielleicht eine Menge untätiger Banker, da es nicht viel Nachfrage nach ihren Dienstleistungen gäbe,“ sagte Carney.

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    Viele Kreditgeber, Versicherer und Vermögensverwalter in Großbritannien gehen auf Nummer sicher und eröffnen bis März neue Büros in der EU. Sie wollen die Beziehungen zu ihren Kunden aufrechterhalten – unabhängig davon, ob ein Übergangsdeal mit großzügigen künftigen Handelskonditionen zustande kommt.

    • rtr
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