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Medienbericht Jens Weidmann für mehr Klimarücksicht in der Geldpolitik

Nach Ansicht des Bundesbank-Präsidenten soll die EZB nur Wertpapiere kaufen, deren Emittenten klimabezogenen Berichtspflichten nachkommen. Doch auch Regierungen müssten etwas beitragen.
19.11.2020 - 21:51 Uhr Kommentieren
Der Bundesbank-Präsident wird am Freitag auf dem Europäischen Bankenkongress über die Rolle der Zentralbanken bei der Bekämpfung des Klimawandels sprechen. Quelle: Reuters
Jens Weidmann

Der Bundesbank-Präsident wird am Freitag auf dem Europäischen Bankenkongress über die Rolle der Zentralbanken bei der Bekämpfung des Klimawandels sprechen.

(Foto: Reuters)

Berlin Bundesbank-Päsident Jens Weidmann macht sich für eine Berücksichtigung klimabedingter Finanzrisiken bei den geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) stark. Das Euro-System sollte nur dann in Erwägung ziehen, für geldpolitische Zwecke „Wertpapiere zu kaufen oder als Sicherheiten zu akzeptieren, wenn ihre Emittenten bestimmten klimabezogenen Berichtspflichten nachkommen“, schrieb Weidmann in einem Gastbeitrag für die „Financial Times“ (Donnerstagsausgabe).

Weidmann schlug auch vor, dass Zentralbanken nur Ratings von Agenturen verwenden sollten, die klimabedingte Finanzrisiken angemessen berücksichtigen.

Allerdings müssten auch die Regierungen ihren Teil im Kampf gegen den Klimawandel beitragen, indem sie etwa die Steuern auf CO2 erhöhen oder den Ausstoß über ein Emissionshandelssystem begrenzen, erklärte Weidmann. Eine solche branchenbezogene Regulierung sei nicht Aufgabe des Euro-Systems.

Damit die Anleihekaufprogramme ihre Wirkung entfalten könnten, müssten sie aber breit angelegt sein, differenziert Weidmann. Es gelte der Grundsatz der Marktneutralität. „Allerdings steht es uns nicht zu, Marktstörungen, politische Maßnahmen oder Versäumnisse zu korrigieren.“

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    Weidmann wird am Freitag auf dem Europäischen Bankenkongress über die Rolle der Zentralbanken bei der Bekämpfung des Klimawandels sprechen.

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    • rtr
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