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Mögliche Zinssenkung Britische Notenbank zu weiteren Stützungsschritten bereit

Der Gouverneur der Bank of England kündigt an, im Falle einer weiteren Corona-Welle die „Feuerkraft“ der Zentralbank womöglich kräftig einzusetzen.
08.10.2020 - 16:56 Uhr Kommentieren
Die Währungshüter seien keinesfalls machtlos, was ihre geldpolitischen Werkzeuge betreffe, sagt der Notenbank-Chef. Quelle: Reuters
Andrew Bailey

Die Währungshüter seien keinesfalls machtlos, was ihre geldpolitischen Werkzeuge betreffe, sagt der Notenbank-Chef.

(Foto: Reuters)

London Großbritanniens Notenbank ist nach den Worten ihres Gouverneurs Andrew Bailey bereit zu weiteren Stützungsschritten, um die wirtschaftlichen Auswirkungen einer zweiten Pandemie-Welle zu bekämpfen. „Wir müssen die Geldpolitik aktiv und aggressiv nutzen und wir haben das getan“, sagte er am Donnerstag per Video-Schalte auf einer Veranstaltung der EU-Bankenabwicklungsbehörde SRB. Die Risiken für die Wirtschaft zeigten sehr stark nach unten.

Die Notenbank hatte zu Beginn der Krise die Leitzinsen auf ein Rekordtief von 0,1 Prozent gesenkt. Zudem wurden zusätzliche Staatsanleihenkäufe im Volumen von 300 Milliarden Pfund auf den Weg gebracht. Die Bank von England erwägt zudem, Schlüsselzinsen auf unter Null Prozent zu senken.

Die Währungshüter seien keinesfalls machtlos, was ihre geldpolitischen Werkzeuge betreffe, sagte Bailey. „Wir werden diese Feuerkraft angemessen, richtig und kräftig als Antwort auf eine zweite oder dritte Welle einsetzen, wenn wir glauben, dass das notwendig ist.“

Die Corona-Infektionszahlen waren in Großbritannien zuletzt gestiegen. Gesundheitsminister Matt Hancock hatte am Montag die zunehmenden Fallzahlen und Krankenhausaufenthalte als ein „sehr ernstes Problem“ bezeichnet.

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