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Negativzins-Belastung Banken werden von der EZB jährlich um 3,5 Milliarden entlastet

Die Geldhäuser beklagen sich häufig über die Minuszinsen. Nach Berechnung der Bundesbank werden sie aber zu einem erheblichen Anteil davon befreit.
18.01.2021 - 12:33 Uhr Kommentieren
Die Zentralbank will die Negativzinsen behalten und zugleich die Auswirkungen auf die Banken abmildern. Quelle: dpa
EZB in Frankfurt

Die Zentralbank will die Negativzinsen behalten und zugleich die Auswirkungen auf die Banken abmildern.

(Foto: dpa)

Frankfurt Freibeträge der Europäischen Zentralbank (EZB) haben die Negativzins-Belastung für Banken im Euro-Raum deutlich reduziert: 4,7 Milliarden Euro haben die Institute so zwischen Oktober 2019 und Dezember 2020 bei der Anlage ihrer überschüssigen Mittel bei der EZB gespart. Das schreibt die Bundesbank in ihrem neusten Monatsbericht.

Dieses sogenannte Tiering-System wurde zum 30. Oktober 2019 eingeführt. Es regelt, dass die Banken wenigstens Teile ihrer Liquidität zu null Prozent anlegen können und soweit dem offiziellen Einlagenzins der EZB von minus 0,5 Prozent entgeht.

Die EZB will die Negativzinsen, die sie für geldpolitisch notwendig hält, behalten und zugleich die Auswirkungen auf die Banken abmildern. Der negative Einlagenzins der EZB ist für Banken die Rechtfertigung dafür, dass sie inzwischen zumindest bei höheren Anlagebeträgen von ihren Kunden „Verwahrentgelte“ verlangen, die nichts anderes sind als Minuszinsen.

Auf eine Jahresperiode umgerechnet beträgt der Entlastungseffekt rund 3,5 Milliarden Euro. Dem gegenüber steht aber ein Aufwand durch Minuszinsen von 8,6 Milliarden. Die Bundesbank weist darauf hin, dass die Banken kaum Möglichkeiten haben, insgesamt die Überschussliquidität zu reduzieren, sie werden praktisch durch die Geldpolitik bestimmt.

Mehr: Worauf es beim Sparen in einer Welt ohne Zinsen ankommt.

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