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New Yorker Fed-Chef Top-Notenbanker warnt vor Folgen des Shutdowns für die US-Wirtschaft

Der einflussreiche Chef des Notenbank-Bezirks New York warnt vor deutlichen Wachstumseinbußen in der US-Wirtschaft. Die Gründe seien aber hausgemacht.
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Das Parlamentsgebäude der Vereinigten Staaten in Washington. Quelle: AP
US-Kapitol

Das Parlamentsgebäude der Vereinigten Staaten in Washington.

(Foto: AP)

DüsseldorfDie US-Notenbank Federal Reserve sieht in dem anhaltenden Regierungsstillstand – dem Shutdown – große Risiken für die Wirtschaft der Vereinigten Staaten. Der Chef des Fed-Bezirks New York, John Williams, betonte am Freitag die Unsicherheiten, die der Shutdown für große Teile der US-Wirtschaft mit sich bringt.

„Das hat tatsächlich einen erheblichen Einfluss auf das Wachstum im ersten Quartal“, sagte Williams bei einer Rede vor der New Jersey Bankers Association. Mit Blick auf die Konjunktur könnte die Lähmung von Teilen der Verwaltung die Verbraucherausgaben beeinflussen und somit für die gesamte Wirtschaft negative Folgen bedeuten. Zudem betonte Williams, dass Banken und Finanzinstitute bei der Vergabe von Krediten immer vorsichtiger würden, je länger der Regierungsstillstand dauere.

Bereits seit mehreren Wochen hat die US-Notenbank angedeutet, ihre Wachstumsprognosen für das Jahr 2019 überarbeiten zu wollen. Der Grund war bisher jedoch das schwache Wachstum in China und die damit verbundene Unruhe an den Finanzmärkten. Mit dem New Yorker Fed-Chef John Williams spricht nun erstmals ein hochrangiger US-Notenbanker das aus, was der US-Präsident sicher nicht gerne hören wird: Die Probleme sind zu einem großen Teil hausgemacht.

Seit nunmehr vier Wochen erhalten rund 800.000 Angestellte der Bundesbehörden in den USA kein Gehalt mehr, öffentliche Einrichtungen bleiben geschlossen, auch US-Botschaften rund um den Globus arbeiten nur eingeschränkt.

Der Grund für den Stillstand: US-Präsident Donald Trump fordert vom Kongress die Bewilligung von 5,7 Milliarden Dollar für den Bau einer Grenzmauer zu Mexiko. Die Demokraten, die die Mehrheit im maßgeblich an der Gesetzgebung beteiligten Repräsentantenhaus stellen, sind strikt gegen die Grenzpläne Trumps.

Donald Trump hat mit dem Regierungsstillstand einen zweifelhaften Rekord aufgestellt. Es ist der bislang längste Shutdown in der Geschichte der Vereinigten Staaten – bisher galt der 21-tägige Stillstand unter Präsident Bill Clinton als längster Regierungsstillstand.

Eine Einigung zwischen Demokraten und Republikanern ist weiterhin nicht in Sicht – allerdings hat der US-Präsident für Samstagnachmittag eine „wichtige Bekanntgabe“ zum Shutdown angekündigt.

Mit Agenturmaterial.

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