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Niedrigzinsen „Die EZB kann die Realzinsen allenfalls kurzfristig beeinflussen“

Langfristig hat die Geldpolitik keinen Einfluss auf die Realzinsen, argumentiert die EZB in einer neuen Studie. Im Interview äußert sich Autor Ulrich Bindseil über die Folgen des geringen Wachstums für die Zinsen.
Ulrich Bindseil: „Der reale Zins hängt langfristig immer von der wirtschaftlichen Realität ab.“ Quelle: Bert Bostelmann f�r Handelsblatt
EZB-Generaldirektor für Marktoperationen

Ulrich Bindseil: „Der reale Zins hängt langfristig immer von der wirtschaftlichen Realität ab.“

(Foto: Bert Bostelmann f�r Handelsblatt)

Frankfurt Sparer sind nicht gut auf Mario Draghi und die Europäische Zentralbank  zu sprechen. Viele sehen sie als Schuldige für die extrem niedrigen Zinsen.  Ulrich Bindseil tritt dieser Kritik in einer heute veröffentlichten Studie entgegen.  Der EZB-Generaldirektor für Marktoperationen und seine Co-Autoren Jörg Zeuner und Clemens Domnick argumentieren, dass der Zins langfristig alleine vom Wachstum abhängt.

Banken haben durch riskante Geschäfte die Finanzkrise mit verursacht. Die Folgen  in Form extrem niedriger Zinsen müssen jetzt aber ausgerechnet die besonders risikobewussten  Sparer ausbaden. Ist das gerecht?

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