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Notenbank Bank of England lässt Leitzins vor Brexit konstant – Lockerung der Geldpolitik aber möglich

Nur zwei der neun Währungshüter haben für eine Senkung des Leitzinses gestimmt. Eine Senkung sei aber weiterhin möglich, sagte die Bank of England.
30.01.2020 - 13:28 Uhr Kommentieren
Bank of England: Notenbank lässt Leitzins vor Brexit konstant Quelle: AP
Mark Carney

Carney gibt sein Amt an der Spitze der Bank of England Mitte März ab und wird dann Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen für Klimaschutz und Finanzen.

(Foto: AP)

London Kurz vor dem britischen EU-Ausstieg hat sich die Notenbank in London nicht zu einer Zinssenkung durchringen können. Sie beließ den geldpolitischen Schlüsselsatz bei 0,75 Prozent, wobei nur zwei der neun Währungshüter für eine Kappung stimmten.

Die Notenbank verwies auf ein Anziehen der Konjunktur seit den Wahlen im Dezember, die eine stabile Mehrheit für den konservativen Premier und Brexit-Verfechter Boris Johnson gebracht hatte. Zugleich ließ die Notenbank allerdings die Tür für eine Lockerung offen: Sollte sich die Erholung der Wirtschaft nicht als nachhaltig erweisen, könne ein Anschub durch die Geldpolitik nötig werden.

Dies wird dann aber nicht mehr Aufgabe des scheidenden Notenbank-Chefs Mark Carney sein. Er gibt sein Amt an der Spitze der Bank of England Mitte März ab und wird dann Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen für Klimaschutz und Finanzen. Der einstige Vizechef Andrew Bailey wird das Ruder bei der BoE übernehmen und somit auch die nächste Zinssitzung Ende März leiten.

Wegen Anzeichen konjunktureller Schwäche im November war an den Finanzmärkten bereits jetzt über eine erste geldpolitische Lockerung seit August 2016 spekuliert worden. Damals war es eine Reaktion auf das historische EU-Austrittsvotum. Nun steht der Ausstieg unmittelbar bevor. Die künftigen Beziehungen zur EU sind jedoch weiter ungeklärt, was Unsicherheit für die Wirtschaft bedeutet. Die Bank of England hat mehrfach vor einem ungeregelten Brexit gewarnt, der aus ihrer Sicht der Wirtschaft schweren Schaden zufügen würde.

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    Mehr: Ein Dienstleister der Bank of England hat den Audiofeed von Pressekonferenzen heimlich an Hedgefonds verkauft. Hochfrequenzhändler bekamen so einen Zeitvorteil vor dem Markt.

    • rtr
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