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Notenbank Inflation in der Euro-Zone fällt auf den tiefsten Stand seit knapp drei Jahren

Die Inflation im Euro-Raum verharrt mit einem Wert von 0,7 Prozent deutlich unter dem EZB-Ziel. Gedämpft wurde der Preisauftrieb von den Energiepreisen
31.10.2019 Update: 31.10.2019 - 15:26 Uhr 1 Kommentar
Die Entwicklung der Inflationsrate ist ein wichtiger Gradmesser für die Währungshüter. Quelle: dpa
Einkaufswagen

Die Entwicklung der Inflationsrate ist ein wichtiger Gradmesser für die Währungshüter.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Inflation in der Euro-Zone entfernt sich immer weiter von der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB). Vor allem billigere Energie drückte den Anstieg der Verbraucherpreise im Oktober auf nur noch 0,7 Prozent, wie die europäische Statistikbehörde am Donnerstag mitteilte. Das ist der tiefste Wert seit Herbst 2016. Im September lag er bei 0,8 Prozent. Die EZB strebt auf mittlere Sicht knapp zwei Prozent als ideal für die Konjunktur an. Da sie den Wert nach eigenen Prognosen noch längere Zeit verfehlen wird und zudem die Konjunktur abkühlt, hat sie jüngst ein Stützungspaket für die Wirtschaft angekündigt.

Der Preisauftrieb wurde vor allem dadurch gebremst, die sich Benzin, Heizöl & Co im Oktober im Schnitt um 3,2 Prozent verbilligten. Lebensmittel, Alkohol und Tabak verteuerten sich hingegen um 1,6 Prozent, ebenso Dienstleistungen. Die Preise für unverarbeitete Lebensmittel zogen um 0,7 Prozent an. Einen raschen Anstieg der Inflation erwartet die EZB nicht. Ihr scheidender Präsident Mario Draghi hatte unlängst ein weiteres Absinken prognostiziert. Erst zum Jahresende könnte die Teuerung wieder zunehmen.

Die Konjunkturflaute spiegele sich im schwachen Preisauftrieb wieder, sagte Commerzbank-Volkswirt Christoph Weil. "Der von der EZB erhoffte nachhaltige Anstieg der Inflation ist weiterhin nicht in Sicht." Auch Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank, ist skeptisch. Die Daten zeigten, mit welchem Poltergeist es die neue EZB-Chefin Christine Lagarde zu tun haben werde. "Ihr wird beim Blick auf die Inflationsrate ein Schaudern über den Rücken laufen." Lagarde übernimmt am Freitag das EZB-Ruder von Draghi, dessen Amtszeit abläuft. Gitzel erwartet, dass bei der EZB schon bald eine weitere Senkung des Einlagensatzes auf der Agenda steht.

Brexit-Chaos, Handelskonflikte und das nachlassende Wachstum der Weltwirtschaft machen Unternehmen derzeit zu schaffen. Ihnen fällt es bei sinkender Nachfrage oft schwer, Preiserhöhungen durchzusetzen. Wegen der Konjunktureintrübung hatte die EZB im September ihren Einlagensatz um 0,1 Prozentpunkte auf minus 0,50 Prozent gesenkt. Das bedeutet noch höhere Strafzinsen für Banken, wenn sie überschüssige Gelder bei der Notenbank parken. Zudem brachte die EZB Erleichterungen für Geldhäuser auf den Weg und beschloss den Neustart ihrer großangelegten Anleihenkäufe.

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    • rtr
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    1 Kommentar zu "Notenbank: Inflation in der Euro-Zone fällt auf den tiefsten Stand seit knapp drei Jahren"

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    • Wenn unsere Welt im Wanken ist, hilft auch das liebe Geld nicht allein sich zu retten. Wir müssen in dieser Zeit des Wertewandels dafür sorgen, dass unser Planet - das Klima, das Wasser, die Erde, die Luft wieder gesund werden, damit Wir eine gesunde Existenz leben können. Vor allem müssen wir gnadenlos den neuen, emissionsfreien Energien den Platz im Markt geben, damit sie alte, krankmachende Energien ablösen. Es kommen neue Technologien auf den Markt, die das System der Grosskraftwerke und Stromversorgung über Stromtrassen und Oberleitungen grundlegend zum Positiven ändern. Die Nutzung von solarer Strahlung und damit verbundener emissionsfreier Neutrino-Energy wird unser neues Welt Energie Potential bedienen, 24h und 365Tage im Jahr kostenfrei steht Energie weltweit zur Verfügung steht. Es geht um dezentrale, mobile Haushaltsenergie und unendliche Reichweite in der Elektromobilität. Die Politik muss endlich Steuern, damit die Wirtschaft Rudern kann. Die Berliner Neutrino-Energy Group bietet Patente und Lizenzen zur Nutzung von Neutrino Energy. Die Neutrinovoltaic wird die Photovoltaic ergänzen und ablösen. Es braucht jetzt nicht nur im Karlsruher Institut für Technologie Interesse - die Politik und die Industrie muss Umrüsten auf eine Zukunft ohne Grosskraftwerke, ohne Kabel und Steckdose- das kommt und wird unser Leben einfacher machen. Wir sollten uns diesen Möglichkeiten jetzt öffnen und uns von alten Strukturen von Monopolen zu trennen. Schwellenländer werden mit Neutrino-Energy in allen Bereichen neue Masstäbe setzen.

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