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Notenbank Nach Schrumpfkur rückt Bilanz der US-Notenbank wieder in den Fokus

Bereits auf einer Oktobersitzung der Fed soll eine mögliche Ausweitung der Bilanz zur Sprache kommen, sagt der stellvertretende Zentralbankpräsident.
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Die Währungshüter hatten erst Ende Juli entschieden, den Abbau ihrer in den Jahren nach der Finanzkrise kräftig angewachsenen Wertpapierbestände in der Bilanz im August vorzeitig abzubrechen. Quelle: dpa
Hauptsitz der US-Notenbank Federal Reserve

Die Währungshüter hatten erst Ende Juli entschieden, den Abbau ihrer in den Jahren nach der Finanzkrise kräftig angewachsenen Wertpapierbestände in der Bilanz im August vorzeitig abzubrechen.

(Foto: dpa)

Washington Nach dem Ende der Schrumpfkur der Fed-Bilanz rückt deren Umfang erneut in den Fokus. Der Stellvertretende Zentralbankpräsident Richard Clarida sagte am Freitag dem Sender CNBC, das Thema werde bereits auf der Oktobersitzung zur Sprache kommen. Falls es in der Zukunft zu einer Ausweitung der Bilanz kommen sollte, werde es dabei aber nicht um eine groß angelegte Lockerung der Geldpolitik gehen, sondern eher um grundlegende technische Fragen. Zuletzt musste die US-Notenbank erstmals seit der Finanzkrise am Geldmarkt intervenieren, um Liquiditätsengpässe zu lindern. Sie pumpte in mehreren Wellen Geld in das Finanzsystem, zuletzt am Freitag ein Volumen von 75 Milliarden Dollar. Weitere solche sogenannte Repo-Geschäfte in ähnlichem Umfang sollen in den nächsten Wochen folgen.

Clarida sagte, die vorübergehenden Engpässe am Geldmarkt seien kein Grund zur Sorge für die US-Wirtschaft. Notenbankchef Jerome Powell hatte zuvor angekündigt, die Fed werde nicht zögern wieder einzugreifen, wenn es nötig werde. Es könne auch sein, dass die Fed das „organische Wachstum“ der Bilanz früher als bislang gedacht wieder aufnehmen werde, sollten sich die Reserven als nicht ausreichend erweisen.

Die Währungshüter hatten erst Ende Juli entschieden, den Abbau ihrer in den Jahren nach der Finanzkrise kräftig angewachsenen Wertpapierbestände in der Bilanz im August vorzeitig abzubrechen. Ursprünglich war das Ende der Schrumpfkur erst Ende September vorgesehen. Kritiker hatten aber moniert, dass die Fortdauer dieser geldpolitischen Straffungsaktion einer Zinssenkung zuwiderlaufen würde. Zwischenzeitlich war das Portfolio der Notenbank auf rund 4,5 Billionen Dollar angewachsen. Mittlerweile wurde es auf rund 3,8 Billionen Dollar eingedampft.

Mehr: Fed-Präsident Powell hat vor kurzem erneut den Leitzins gesenkt – und konnte es Präsident Trump dennoch nicht recht machen.

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