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Notfallprogramme Die US-Notenbank verlängert einige Corona-Hilfen

Die Fed wird bis vorerst Ende März 2021 weiter kurzfristige Unternehmensanleihen kaufen. Auch ein Programm zur Stützung kleiner Firmen wurde verlängert.
30.11.2020 - 17:43 Uhr Kommentieren
Die US-Notenbank will mit Stützungsmaßnahmen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abfedern. Quelle: Reuters
Gebäude der Federal Reserve in Washington

Die US-Notenbank will mit Stützungsmaßnahmen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abfedern.

(Foto: Reuters)

Washington Die US-Notenbank Fed hat angesichts der stark um sich greifenden zweiten Pandemie-Welle einige wichtige Notfall-Programme zur Geldversorgung der Wirtschaft verlängert. Diese sollen nun bis Ende März 2021 weitergeführt werden statt Ende dieses Jahres auszulaufen, teilte die Federal Reserve am Montag mit.

Dazu zählt unter anderem das Aufkaufprogramm für kurzfristige Firmenanleihen (Commercial Paper Liquidity Facility), mit dem der Kreditfluss an Unternehmen gestützt werden soll. Aber auch ein Programm zur Liquiditätsversorgung von Geldmarktfonds und ein weiteres zur Stützung kleinerer Firmen gehören dazu.

Die verlängerten Programme zählen nicht zu den fünf Fed-Hilfen, denen Finanzminister Steven Mnuchin kürzlich die Unterstützung entzog und die nun zum Jahresende auslaufen sollen. Die Entscheidung war innerhalb der Fed auf Kritik gestoßen. Die Programme hätten noch für einige Zeit Rückhalt geben können, sagte der Chef der regionalen Chicago Federal Reserve Bank, Charles Evans, jüngst zu der Entscheidung.

Am Dienstag steht eine Anhörung von Notenbankchef Jerome Powell und Finanzminister Steven Mnuchin im Bankenausschuss des US-Senats an. Dabei geht es um die billionenschweren Stützungsmaßnahmen der Regierung für die Wirtschaft und die Privathaushalte, den sogenannten Cares-Act (Coronavirus Aid, Relief, and Economic Security Act), den die Regierung von US-Präsident Donald Trump im Frühjahr verabschiedet hatte. 

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