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PEPP Volkswirte rechnen mit Aufstockung der EZB-Anleihenkäufe

Laut einer Umfrage gehen Volkswirte von einer Aufstockung des Kaufprogramms aus. Der Median der Erwartungen liegt bei einer Erhöhung auf 1,75 Billionen Euro.
23.10.2020 - 11:40 Uhr Kommentieren
Das PEPP-Programm ist derzeit die wichtigste Waffe der Euro-Wächter im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Virus-Pandemie. Quelle: dpa
EZB

Das PEPP-Programm ist derzeit die wichtigste Waffe der Euro-Wächter im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Virus-Pandemie.

(Foto: dpa)

London Angesichts der sich wieder verschärfenden Coronakrise rechnen Volkswirte mit einer Aufstockung des billionenschweren Anleihenkaufprogramms der Europäischen Zentralbank im Kampf gegen die Pandemie.

In einer am Freitag veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters liegt der mittlere Wert (Median) der Erwartungen bei einer Erhöhung der Gesamtgröße des PEPP genannten Programms auf 1,75 Billionen Euro.

Die höchste Erwartung liegt bei 3,0 Billionen Euro, die niedrigste beim jetzigen Umfang von 1,35 Billionen Euro. 43 Ökonomen beantworteten eine entsprechende Frage in der Erhebung.

Das PEPP-Programm ist derzeit die wichtigste Waffe der Euro-Wächter im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Virus-Pandemie. Die EZB hatte das anvisierte Kaufvolumen im Juni auf 1,35 Billionen Euro aufgestockt und die Käufe bis mindestens Ende Juni 2021 verlängert.

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    Viele Volkswirte gehen davon aus, dass die Notenbank bereits bis Ende des Jahres das Kaufvolumen erhöht. Die nächste Zinssitzung ist für Donnerstag geplant, die letzte geldpolitische Sitzung in diesem Jahr soll am 10. Dezember stattfinden.

    Die Leitzinsen werden den Volkswirten zufolge laut Umfrage noch bis mindestens Ende 2021 von den Währungshütern auf dem jetzigen Niedrigstand bleiben. Der Leitsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld liegt bereits seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.

    Bloomberg-Umfrage zeigt Ähnliches

    Auch Bloomberg startete eine Umfrage unter Ökonomen zu EZB-Hilfen. Die Volkswirte erwarten demzufolge, dass die Europäische Zentralbank angesichts der steigenden Infektionszahlen und der erneuten Lockdowns die geldpolitischen Stimuli im späteren Jahresverlauf ausweiten wird.

    Sie gehen davon aus, dass das Pandemie-Anleihekaufprogramm von bisher 1,35 Billionen Euro um 500 Milliarden Euro aufgestockt wird. Die meisten der Befragten rechnen damit, dass Maßnahmen im Dezember angekündigt werden.

    Auf seiner Sitzung am Donnerstag wird der EZB-Rat den Umfrageteilnehmern zufolge die Geldpolitik unverändert lassen. Einige Volkswirte erwarten jedoch, dass Präsidentin Christine Lagarde signalisieren wird, dass weitere Hilfen auf dem Weg sind.

    Die meisten Umfrageteilnehmer prognostizierten, dass das Notfallprogramm (PEPP) bis Ende 2021 um weitere sechs Monate verlängert wird. Nur ein Viertel der Ökonomen erwartet, dass ein älteres und weniger leistungsfähiges Programm (APP) zur quantitativen Lockerung ausgeweitet wird.

    Mehr: Die gemeinschaftliche Finanzierung der Coronahilfen schafft ein Wertpapier mit hoher Bonität. Das macht den europäischen Kapitalmarkt attraktiver.

    • rtr
    • Bloomberg
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