Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Einkauf von Lebensmitteln

Eine Kundin steht vor gefüllten Regalen in einem Supermarkt.

(Foto: dpa)

Preisentwicklung im April Inflation in Deutschland bleibt konstant bei 1,6 Prozent

Die Preise in Deutschland sind im April um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Vor allem Nahrungsmittel verteuerten sich.
30.04.2018 - 13:27 Uhr 1 Kommentar

Frankfurt Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im April um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt nach einer vorläufigen Schätzung mit. Die Rate verharrte damit auf dem Niveau wie im März.

Von Interesse sind die Zahlen vor allem für die Europäische Zentralbank (EZB). Diese versucht seit Jahren mit Niedrigzinsen und milliardenschweren Wertpapierkäufen die Inflation im Währungsraum anzuschieben. Mittelfristig strebt sie ein Niveau von knapp unter zwei Prozent an. Davon ist die Inflation aber immer noch ein Stück entfernt. Im März stiegen die Preise im gesamten Euro-Raum um 1,3 Prozent.

Momentan kauft die EZB für monatlich 30 Milliarden Euro vor allem Staatsanleihen. Demnächst muss die Notenbank entscheiden, wie es mit diesen Käufen über September hinaus weitergeht. Aus Sicht von Carsten Brzeski, Ökonom der ING-Diba, deuten die deutschen Inflationsdaten eher darauf hin, dass sich die EZB mit ihrer Entscheidung über die Zukunft der Anleihekäufe noch Zeit lassen könnte. „Die heutigen Inflationszahlen machen der EZB das Leben nicht leichter,“ schreibt er in einer Stellungnahme.

Zuletzt waren einige wirtschaftliche Stimmungsindikatoren für den Euro-Raum zurückgegangen. Als ein großer Risikofaktor gilt die Angst vor einem Handelskrieg. „Es ist zunehmend unsicher, ob die EZB bereits auf ihrem Treffen im Juni weitere Details zu den Anleihekäufen nennt, schreibt Brzeski in einer Stellungnahme. Am Mittwoch veröffentlicht das europäische Statistikamt Eurostat Zahlen für den gesamten Euro-Raum.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    In Deutschland legten im April vor allem die Nahrungsmittelpreise zu. Diese verteuerten sich mit 3,4 Prozent etwas stärker als zuletzt. Energie kostete im Schnitt 1,2 Prozent mehr als vor Jahresfrist und Dienstleistungen verteuerten sich um 1,5 Prozent. Experten verwiesen auch auf niedrigere Preise für Pauschalreisen. Grund hierfür ist vor allem, dass die Ostertage dieses Jahr früher lagen und deshalb Reisen im April günstiger war.

    • rtr
    • jam
    Startseite
    Mehr zu: Preisentwicklung im April - Inflation in Deutschland bleibt konstant bei 1,6 Prozent
    1 Kommentar zu "Preisentwicklung im April: Inflation in Deutschland bleibt konstant bei 1,6 Prozent"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das ist doch schön zu hören, dass die Inflation nicht weiter ansteigt. :)
      Allerdings ist die Inflation bereits höher als die Zinssätze, die viele Bänke anbieten. Ich habe vor kurzem einen Artikel gelese, den ich den Lesern nur weiterempfehlen kann. In diesem Artikel werden Tipps aufgezeigt, wie man sich vor der Inflation schützen kann:
      https://www.finanzpolster.com/blog/so-skrupellos-ist-die-inflation/

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%