Ratssitzung EZB lässt Leitzins stabil

Die EZB hat wie erwartet die Zinsen im Euroraum bei 0,75 Prozent belassen. Allerdings hält sich ihr Chef, Mario Draghi, die Tür für eine weitere Zinssenkung offen.
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EZB-Chef Mario Draghi. Quelle: dpa

EZB-Chef Mario Draghi.

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FrankfurtDer Leitzins im Euroraum bleibt auf dem Rekordtief von 0,75 Prozent. EZB-Chef Mario Draghi lässt aber die Tür zu einer weiteren Zinssenkung der Europäischen Zentralbank offen. Auf die Frage, ob der EZB-Rat am Donnerstag über eine Lockerung der Geldpolitik gesprochen habe, sagte Draghi: "Wir diskutieren immer alle Instrumente der Geldpolitik". Der Rat habe aber beschlossen, den Schlüsselzins vorerst auf dem Rekordtief von 0,75 Prozent zu lassen. "Wir haben nicht darüber gesprochen, was wir im nächsten Jahr in Sachen Geldpolitik machen", ergänzte Draghi.

Zuletzt war die Erwartung von vielen Ökonomen, dass die Währungshüter die Zinsschraube in den nächsten Monaten noch einmal lockern könnten. Für eine Senkung schon bei der letzten Zinssitzung in diesem Jahr am 6. Dezember hätte Draghi nach Ansicht von Experten aber einen deutlichen Hinweis bei der November-Sitzung geben müssen.

Die Wirtschaft im Euroraum steckt weiter in der Rezession, zudem enttäuschten jüngste Konjunkturindikatoren. Das spricht eigentlich für eine Lockerung der Geldpolitik. Andererseits ist Zentralbankgeld für Banken aber bereits so günstig wie nie seit Einführung des Euro 1999. Deshalb ist der Effekt einer weiteren Zinssenkung umstritten. Die EZB selbst hatte beklagt, dass ihre Zinspolitik nicht überall im Euroraum wie gewünscht ankommt.

Zudem schwächte sich die Inflation in den 17 Euro-Ländern im Oktober zwar auf 2,5 Prozent ab. Sie bewegt sich damit aber weiter deutlich über dem Zielwert der EZB. Die Währungshüter sehen die Preisstabilität bei knapp unter 2,0 Prozent gewährleistet.




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13 Kommentare zu "Ratssitzung: EZB-Chef Draghi lässt Tür für weitere Zinssenkung offen"

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  • Bundestag: UNVERFRORENes im Zusammenhang mit Betreunngsgeld hat noch irgendjemand an die SPERMAzentrale der BANK der ANONYMEN SAMENSPENDER (auf Steuerklasse 1) gedacht?

    http://www.samenbank-samenspende.de/

    >>Während des Zweiten Weltkriegs will die [...] zwar ein Kind, aber keinen Mann dazu. Deshalb „besorgt“ sie sich den Samen im Krankenhaus von einem [...] mit einer schweren Hirnverletzung<<

    http://de.wikipedia.org/wiki/Garp_und_wie_er_die_Welt_sah_%28Buch%29

    Ds liest frau wenn sie, aus einer JURISTENFAMILIE kommend, KATHOLIZISMSUS auf GRUNDSCHULLEHRAMT studiert.

  • Vor 100 Jahren lief ein Mann die 100m in 10,6 Sekunden heute in 9,58 Sekunden. Das ist eine ungefähre Schwankung um 10%!

    http://de.wikipedia.org/wiki/100-Meter-Lauf#M.C3.A4nner_3

    In nur der Häfte der Zeit haben sich die Leistungen der menschlich angetriebenen Fahrezuge allerdings verdoppelt also um nahezu 100% gesteigert was einer Schwankung um annährend 200% entspricht:

    http://www.whpva.org/land.html#220

    Fortschritt leigt nicht in terrotorialer Expansion (auch) der Märkte (oder Marktanteile) und auch nicht im Einsparen sondern in der Steigerung technischen Fortschritts!

    Und nur hier kann der Wohlstand gesteigert, können Lohnerhöhungen langfristig nachhaltig erwirtschaftet werden. Und da ist eine Verbreiterung des Angebotes auf dem Arbeitsamrkt eben Gift weil der Einsatz von Maschinen weniger renatbel wird. Und das mindert die Investitionsnotwenigkeit in technsichen Fortschritt statt kaputte Knochen.

  • soeben im BR über Kibbuzze und russische Immigranten nach Israel: "Danke an Stalin daß er die Leute zur Arbeit erzoghen habe" - Als Archipel Gulag Leser ist man anscheinden nicht allein.

    Anscheined gibt es durchaus Verständnis im Ausland für den Zusammenhagng zwischen ENTIEGNUNG des Ererbten Besitzes der Schwachen durch Steuern und ENERGIE-KOTZEN!

    Stuckrad-Barre: SEH APFEL = iApple!

  • Umverteilungs Sozialpolitik zur Finanzierung der Einwanderungspolitik:

    Recht des wirtschaftlich Stärkeren = keine Existenz/Überlebensrecht des mesnchlich Schwächeren.

    Wer fordert die Kolonialisten aus Afrika zu vertreiben „Afrika den Afrikanern satt imperialistischen Sklavenhaltern“ vertritt durchaus eine mehrheitsfähige Meinung. Versuchen Sie das mal in Amerika (Eine Nation die ganz nach römisch/napoleonischer Tradition auf Besetzung indianischen Landes basiert) . Oder In Europa (Deutschland den Bio-Ureinwohneren). Dann ist es schon wieder nicht mehr Mehrheitsfähig.

    Multikulti ist unsrer amerikanisch geprägte Denkweise geschuldet. Dennn die musste sich nach ihren SPARTAKUS-Aufständen mit ihren ehemaligen schwarzen Plantagensklaven vertragen.

    Seit der Abschaffung der Leibeigenschaft haben sich Generationen von Mitteleuropäern bescheidenen Wohlstand über Genertationen hinweg erarbeitet. Die Generation unsrer Eltern konnte Bauen weil die Generation der Großeltern durch Arbeit vom ehemligen Lehnherrn einen Acker erworben hatte.

    Diese 150-200 jahre Arbeit am deutschen Gemeinwohlstand bei den Migranten.

    Wenn Migranetnfamilien hier Grundbesitz haben dann kann der logischerweise durch beleihen ausländischen Grundbesitzes gekauft worden sein (Ländertausch durch Geld was zu einem Flickenteppich von Abstammung und Land führt) oder durch Arbeit was zwangsweise – weil man weniger Zeit hatte hier zu arbeiten bescheidener ausfällt als bei den deustchstämmigen Erben.

    Trotzdem wird wie im Kindergarten geblökt wenn der andere eine S-Klasse fährt ist das UNGEECHT, der soll eine E-Klasse fahren damit ich meinen Käfer in eine C-Klasse upgraden kann.

  • DEUTSCHES LAND DEN BALKAN-EINWANDEREN statt als Pfand für europäsiche Hypotheken!

    Merz hatte Recht mit seiner Leitkultur. Die Deutschen werden keine Zuwanderung akzeptieren die ihre eigene Kultur verändert. So wie das beispielsweise in Amerika der Fall war als die europäischen und afrikanischen Einwanderer die Ureinwohner vertrieben und deren Kultur verdrängten.

    Das fängt schon mit einem DENKFEHLER bei den Ausländenr an. Die treten als „WIR AUSLÄNDER“ in Deutschalnd an um hier etwas zu verändern. Wären sie daran interessiert als Europäer etwas zu verändern würden sie sich nicht als „außerparlamentarisch opositionelle“ Gruppe organisieren sondern als deutsche wie Cem Özdemir oder Philipp Rösler den Weg durch die Instituitionen gehen, in eine deutsche Partei eintreten (gerne grüne oder piraten) die nicht nur aus Ausländern und/oder Moslems besteht und das Ziel hat hier ein arabisches Kaliffat mit Tito Kommunismus zu errichten.!

    Sudentendeutsche dürfen von den Kommunisten, die sie mit der Nazi-Keule nach dem Krieg nach Bayern verscheucht haben weil sie nicht rasserein kommunistisch-tschechisch genug waren, den Hof von dem sie vertrieben wurden zurückerwerben oder mieten. Das bedeute son ungefäht dasselbe wie wenn man Margot Honecker eine volle Bundeskanzlerrente zugestehen würde.

    Das soll nicht geändert werden damit soll erklärt werden da Deutschland schon ziemlich blutet für die friedliche Europäische Einigung. Genau wi England das Stückweise seien Kolonien aufgibt.


  • Die EZB ist die Staatliche Plankommission der EU. Wie in der DDR funktioniert die zentrale Planwirtschaft erwiesenermaßen immer und überall.

    Es gibt wohl keine schädlicheren und parasitären Organisationen im westlichen Wirtschaftssystem als die Zentralbanken.

    Die Banken fahren da nur im Windschatten.

  • Das ist der Sinn des Systems. "Führe eine Krise herbei, dann kannst Du alles durchsetzen"!

  • Ähm ja Zinsen senken. Das wirds sein.
    Aber noch besser ists in D. die Steuern zu erhöhen(SPD). Und das in einem konjunturellem Abschwung.

    Mache lernen es nie. Wieso auch. Das Reden ist doch des Politkers Handwerkszeug - nicht das Denken.

  • So leid es mir tut, ABER irgendwann muss das Ganze ein Ende haben. Es kann nicht sein, dass der einfache Bürger durch teils raffinierte Methoden komplett ausgesaugt wird, nur um die Misswirtschaft, die seit sehr langem existiert, augenscheinlich zu verbessern. Das Einzige was man damit erreicht ist, die Reichen noch reicher zu machen und alle anderen zu ....
    Irgendwann müssen die Menschen aufwachen und diese Missstände versuchen zu beseitigen, egal wie.

  • Ich bin Angestellter bei einem Kreditinstitut und kann aus meinem Erfahrungen sagen, dass mit den sinkenden Zinsen auch die Gewinne des Unternehmens zurück gehen.

    Man braucht sich einfach folgendes Beispiel vorstellen.
    Vor ca. 20 Jahren oder längerer Zeit als noch 6% Zinsen an den Sparer gezahlt wurden musste man für Privatkredite ca. 12% Darlehenszinsen zahlen.
    Abzüglich der Kosten entsteht dabei ein Gewinn von warscheinlich 3-5% für das Unternehmen...

    Nun erhält man für Spareinlagen zwischen 0,15%(gesetzl. Sparbuch) und 1% und zahlt für Kredite um die 2%-4%.
    Wie hoch ist der höchstmögliche Gewinn und dann vergleicht dies mit den Werten von vor 20 Jahren...

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