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Repo-Geschäfte Bundesbank warnt vor Börsensteuer-Auswirkung

Noch ist unklar, welche Finanzgeschäfte von der neuen Börsensteuer erfasst werden. Die Bundesbank warnt schon jetzt vor ungewollten Nebenwirkungen. Sie befürchtet, dass im schlimmsten Fall die Geldmärkte austrocknen.
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Die Bundesbank hebt warnend den Zeigefinger und warnt vor den Nebenwirkungen der Börsensteuer. Quelle: dapd

Die Bundesbank hebt warnend den Zeigefinger und warnt vor den Nebenwirkungen der Börsensteuer.

(Foto: dapd)

FrankfurtDie Bundesbank hat vor unbeabsichtigten Folgen der geplanten Finanztransaktionssteuer für die Refinanzierung der Banken gewarnt. Sollte sich die Steuer, über die derzeit in Europa heftig diskutiert wird, auch auf sogenannte Repo-Geschäfte erstrecken, über die sich Banken gegenseitig mit Geld versorgen, drohten die Geldmärkte auszutrocknen, heißt es im Monatsbericht der deutschen Notenbank für Dezember, der am Montag in Frankfurt veröffentlicht wurde. Dies habe gravierende Folgen für die Geldpolitik, da dann mehr Banken möglicherweise nur noch am Tropf der Zentralbanken hingen.

Derzeit wird darum gerungen, welche Finanzgeschäfte von der Finanztransaktionssteuer erfasst werden sollen. Nach einem Vorschlag der bis Ende des Jahres amtierenden litauischen EU-Ratspräsidentschaft sollen Repo-Geschäfte davon ausgenommen werden. Vor allem die deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken nutzen den Repo-Markt bislang sehr stark, um sich gegenseitig zu refinanzieren. Sie hatten die geplante Steuer in der Vergangenheit stark kritisiert.

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  • rtr
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1 Kommentar zu "Repo-Geschäfte: Bundesbank warnt vor Börsensteuer-Auswirkung"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Panikmache! Ich sag mal so: Deutschland hatte so eine Steuer früher schon, und da ging es uns eher besser als heute.
    England hat eine solche Steuer auf Wertpapierhandel, und ist trotzdem eines der bedeutendsten Länder dafür.

    Sie wird zur Folge haben, dass der Hochfrequenzhandel ausgetrocknet wird sowie unsinnige Leerverkäufe eingedämmt werden.
    Das ist ungefähr so, als wenn man den Versand von SPAM mit 1 ct Gebühr belegen würde...