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Rezession EZB-Schattenrat fordert Zinssenkung

Renommierte europäische Volkswirte drängen die Europäische Zentralbank, ihren Leitzins von derzeit einem Prozent weiter zu senken. Die Ökonomen befürchten, dass sich die Rezession im Euroraum sonst verschärfen könnte.
13 Kommentare
Das Eurosymbol vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main. Quelle: dpa

Das Eurosymbol vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main.

(Foto: dpa)

FrankfurtBei ihrer letzten Sitzung hat das Expertengremium der Europäischen Zentralbank (EZB) über eine Zinssenkung abgestimmt, wie das Handelsblatt (Montagausgabe) berichtet. Demnach stimmten von den 15 Mitgliedern des EZB-Schattenrats elf für eine Zinssenkung, davon sechs für einen großen Schritt von einem halben Prozentpunkt, fünf für einen viertel Punkt.

Die Ökonomen diagnostizieren eine Rezession im Euroraum und befürchten, dass eine zunehmende Kreditverknappung für die private Wirtschaft diese noch verschärfen könnte. „Eine Zinssenkung ist nötig, um den Bremseffekt der öffentlichen Sparanstrengungen in den Krisenländern auszugleichen“, argumentierte Andrew Bosomworth, Senior Fondsmanager bei Pimco in München im Sinne der im Gremium vorherrschenden Meinung.

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13 Kommentare zu "Rezession: EZB-Schattenrat fordert Zinssenkung"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @ Stubi

    Die Sparer, die auf Geldzinsen angewiesen sind, erleben ja schon seit einiger Zeit, daß sie nicht einmal die aktuelle Inflationsrate abdecken können. Und die ist noch relativ harmlos, solange das Geld im Bankensystem gehortet wird.

    Das könnte sich allerdings sehr schnell ändern, wenn es zu Nachfrageschüben kommt.

  • schwachsinniges Gequatsche ...

  • @Ernst

    Noch ein Nachtrag. Die Sparer und Altersvorsorger sollten mittlerweile begreifen, dass Zinsen Vergangenheit sind. Der Zinssatz orientiert sich nicht mehr an der Inflation, sondern am hoechst verschuldeten Land. Und da wird es immer Gruende geben, die Zinsen nahe 0 zu halten. Aber unsere Regierung verliert darueber kein Wort und macht da fleissig mit.

  • @Ernst

    "Wenn das Geld nicht in der Privatwirtschaft ankommt, passiert zunächst nichts weiter."

    Geld alleine bewirkt ueberhaupt nichts. Die wenigsten Lottomillionaere haben aus ihrem Gewinn Milliarden gemacht ;-)

    Aber hier bei den Zinsen sprechen wir mittlerweile von Enteignung. Gleichzeitig zeigt sich auch, dass weder 1 Waehrung noch 1 Zinssatz fuer so unterschiedliche Laender jemals funktionieren koennen. Dies war aber schon vor der Euro-Einfuehrung klar diskutiert. Aber die mit dem Schatten haben es bis heute offensichtlich nicht begriffen :-))

  • Wieder einmal zeigt sich die Hilflosigkeit von Notenbanken, wenn sie mit Zinssenkungen oder auch Zentralbankgeld die Wirtschaftsaktivitäten befördern wollen. Geldpolitik wirkt nun einmal asymmetrisch, das ist eine längst bekannte Erfahrung.

    Wenn das Geld nicht in der Privatwirtschaft ankommt, passiert zunächst nichts weiter.

  • Die Sparer werden schon lange durch eine negative Realverzinsung enteignet und der Schattenrat fordert noch mehr Enteignung, um noch mehr Geld den Verschwendern zuzuweisen.

    Jetzt verstehe ich auch das Wort "Schatten" besser ;-)

  • Noch kann ich keine Zielrichtung in einer weiteren Zinssenkung erkennen, aber man muss wahrlich kein Volkswirt sein, um zu erkennen, dass die Politik des billigen Geldes letztlich nicht zum Erfolg führt. Die USA und Japan sind beste Beispiele dafür...

  • @Ron777

    Ach? Sollen durch Inflation wieder die armen Menschen leiden? Wie wäre es Privatvermögen über 1 Millionen zu 50% einmalig zu versteuern? Da würde ein hübsches Sümmchen rauskommen und die armen kaufen immer noch zu normalen Preisen ein.

  • Warum nicht -10%? Wer sich bei der EZB Geld leiht bekommt Zinsen von der EZB gezahlt!

    Dann kracht der Mist wenigstens schneller zusammen!

  • Sehr gut. Zinssenkung plus Q/E-Money durch die ECB.
    Da freut sich mein Portfolio immer !

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