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Robert Kaplan US-Notenbanker mahnt Geduld in der Zinspolitik an

Laut US-Notenbanker Robert Kaplan ist es noch zu früh zu beurteilen, ob die Handelsstreitigkeiten dem US-Wirtschaftswachstum schaden. Er wolle deshalb die Entwicklungen beobachten.
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Es sei weise abzuwarten, bevor man an der Zinsschraube drehe, so der Chef der Fed-Bezirks Dallas, Robert Kaplan. Quelle: Reuters
Robert Kaplan

Es sei weise abzuwarten, bevor man an der Zinsschraube drehe, so der Chef der Fed-Bezirks Dallas, Robert Kaplan.

(Foto: Reuters)

New YorkEin führender US-Notenbanker plädiert für eine abwartende Haltung in der Zinspolitik. Es sei weise abzuwarten, bevor man an der Zinsschraube drehe, schrieb der Chef der Fed-Bezirks Dallas, Robert Kaplan, in einem am Montag veröffentlichten Aufsatz zur Konjunktur. Es sei noch zu früh zu beurteilen, ob die Handelsstreitigkeiten und andere Unsicherheiten dem US-Wirtschaftswachstum schaden. Er wolle deshalb die Entwicklungen in den kommenden Wochen und Monaten beobachten.

Angesichts des mit immer härteren Bandagen geführten Zollstreits zwischen den USA und China fasst die US-Notenbank (Fed) eine baldige Zinswende ins Auge. Die Währungshüter behielten den Leitzins in der vergangenen Woche zwar in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent. Aber mittlerweile ist fast die Hälfte der Fed-Spitze der Ansicht, dass ein niedrigeres Niveau bald angebracht sein dürfte.

An den Märkten wird bereits für Juli mit einer Senkung gerechnet. Laut Zentralbank-Chef Jerome Powell treibt die Fed ein „Gefahrenbild“ aus Handelskonflikten und eingetrübten Aussichten für die Weltwirtschaft um: „Wir werden bei Bedarf handeln und unsere Instrumente nutzen, um das Wachstum zu sichern“, betonte er jüngst und stieß damit die Tür für eine baldige Erhöhung weit auf.

  • rtr
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