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Schwächelnde Börsen Geldvermögen der Deutschen sinkt erstmals seit drei Jahren

Kursrückgänge bei Aktien und Fonds sorgen für ein verringertes Geldvermögen der Deutschen. Hingegen steigen die Verbindlichkeiten leicht an.
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Vor allem das volatile Geschäft mit Aktien und Fonds sorgt für den Rückgang. Quelle: dpa
Geld

Vor allem das volatile Geschäft mit Aktien und Fonds sorgt für den Rückgang.

(Foto: dpa)

FrankfurtDas Geldvermögen der Deutschen ist Ende 2108 erstmals seit drei Jahren gesunken. Vor allem Kursrückgänge bei Aktien und Investmentfondsanteilen im Zuge schwächelnder Börsen hätten dazu geführt, teilte die Bundesbank an diesem Dienstag in Frankfurt mit.

Insgesamt verringerte sich das Geldvermögen der privaten Haushalte im vierten Quartal im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten um gut 28 Milliarden Euro auf rund 6,02 Billionen Euro. Weiterhin wurden risikoarme Anlagen bevorzugt. Bargeld und Sichteinlagen verzeichneten Zuflüsse von 56 Milliarden Euro. Auch Versicherungen blieben gefragt. Hier erhöhten sich die Ansprüche um 18 Milliarden Euro.

Aktien dagegen waren weniger beliebt. „Das seit dem Jahr 2014 erhöhte Kapitalmarktengagement fiel zum Jahresende spürbar schwächer aus“, erklärte die Bundesbank. Mit knapp zwei Milliarden Euro seien die Zuflüsse in Aktien und andere Anteilsrechte erheblich kleiner gewesen als im dritten Quartal. Kursverluste an den Börsen und eine damit einhergehende größere Unsicherheit seien Gründe dafür gewesen.

Wie schon in den vorangegangenen Quartalen nutzten viele Privathaushalte die ultratiefen Zinsen, um sich bei Banken günstig Kredite zu beschaffen. Weiterhin wurden vor allem Wohnungsbaukredite nachgefragt. Insgesamt nahmen die Verbindlichkeiten um knapp 16 Milliarden Euro zu und lagen zum Jahresende bei 1,79 Billionen Euro.

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