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Schwächen der Statistik Die versteckte Deflation

Die digitale Revolution hat eine Menge Produkte sehr viel billiger gemacht. Doch in den Statistiken findet dies kaum Niederschlag – sonst hätten wir längst Deflation. Das hat Folgen für unser Handeln. Eine Analyse.
18.02.2016 - 16:25 Uhr
Durch die technische Revolution sind eine Menge Produkte billiger geworden, ohne dass dies aus der Deflationsstatistik hervorgeht. Quelle: dpa
Geräte, die sich miteinander und mit dem Internet verbinden lassen

Durch die technische Revolution sind eine Menge Produkte billiger geworden, ohne dass dies aus der Deflationsstatistik hervorgeht.

(Foto: dpa)

New York Deflation – also der Trend zu fallenden Preisen – ist das Schreckgespenst für Notenbanker weltweit. Die Japaner kämpfen seit Jahrzehnten dagegen, und Amerikaner wie Europäer tun alles, um keine japanischen Verhältnisse zu bekommen. Denn Deflation drückt auf die Gemüter, erschwert Lohnanpassungen und lässt Schuldenberge wachsen. Die Deflation oder ihr Gegenteil, die Inflation, ist aber offiziell immer nur so groß, wie die Statistik sie ausweist. Doch die Statistik hat Grenzen und Schwächen, die heute stärker als je zuvor zu einer verzerrten Wahrnehmung führen. Wir erleben eine versteckte Deflation, die möglicherweise noch mehr aufs Gemüt drückt als eine offene.

Seit Jahren ist das Wachstum selbst in den USA, die wirtschaftlich weltweit wieder führend sind, nur schwach. Die Produktivität, also Produktion pro geleisteter Arbeit, stagniert, die Löhne ziehen kaum an, die Zinsen scheinen festgezurrt im extrem niedrigen Bereich und trotzen allen Anstrengungen der US-Notenbank zu einer Erhöhung.

Frank Wiebe
Der Autor

Frank Wiebe ist Handelsblatt-Korrespondent in New York.

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