1,20 Franken je Euro: Der Mindestkurs der Schweizer Währung war Gesetz. Bis heute. Notenbank-Chef Thomas Jordan reagiert auf die wahrscheinlichen Anleihekäufe der EZB. Swatch-Chef Nick Hayek gibt sich ungehalten.

Kommentare

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  • Das wird für die Schweizer nun nicht mehr so einfach. Deutsche Firmen werden wohl überwiegend durch Exporte profitieren, Die Schweizer haben aber gleich wieder mit einem neuen Urteil nachgelegt, wie ich im folgendem Artikel gelesen habe:

    http://www.finance-magazin.de/geld-liquiditaet/cash-management/cash-pooling-in-der-schweiz-wird-schwieriger/

    Das bedeutet wiederum für große Firmen mit Tochterunternehmen in der Schweiz, dass es schwieriger wird Geld der Tochterfirmen in den Mutterkonzern zu transferieren.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette 

  • Hayek jr. soll halt die Preise um 50% erhöhen für seien Uhren - wie das sonst so üblich ist - und die Milliarden für´s eigene Konto zählen.

    Dem fehlt nichts - wie auch der anderen Industrie.
    Die konnten allesamt in früheren Jahren ganz hervorragend mit dem starken Franken leben.

    Nun ist halt wieder ein wenig Denken und rationalisieren angesagt. Das hat nie geschadet - im Gegenteil.

  • Es war ein Fehler, den CHF an den Euro zu binden. Ich finde es sehr mutig und bemerkenswert, dass die Schweizer Zentralbank ihren Fehler zugibt und rückgängig macht. Das wird recht schmerzhaft für die Schweiz, aber alles andere wäre eine Katastrophe geworden. Ich bin gespannt, wielange die Deutschen brauchen um festzustellen, dass der Euro, so wie es die Mehrzahl der beteiligten Länder will und gewohnt ist, eine Weichwährung ist. Wir sollten unsere französischen und italienischen Freunde befragen, wie man sich als Anleger in einem Weichwährungsraum verhält... Die Haushaltsfinanzierung durch die EZB zementiert eine Haftungsunion, die offensichtlich von Frau Merkel von Anfang an angestrebt worden sein muß. Deshalb auch die seinerzeitigen Rücktritte der Bundesbankpräsidenten...Und all diese Entwicklungen laufen völlig undemokratisch ab. Das Volk wird nicht gefragt. Wenn sich die AfD nicht blöd anstellt bzw. in die rechte Schmuddelecke stellt und selbst demoniert, wird sie sagenhafte Wahlergebnisse einfahren können.

  • Der Kommentar und die Analyse des geschriebenen sind
    absolut richtig. Mehr Wirtschaftsökonomie würde den Redakteuren gut tun.

  • Deutschland muß raus aus dem Euro, bevor die ahnungslose Merkel all unsere Altersvorsorge hat vernichten können.

    Die Wahl in HH wird der AfD ein zweistelliges Ergebnis bescheren.

  • Kommentar zu "Was vom Tage bleibt"
    Er zieht 3 Lehren aus der schweizer Freigabe ihrer Währung:
    Lehre 1. Schweiz fällt in Ohnmacht. falsch: Es hat noch nie ein Land mit stabiler Währung an Wohlstand verloren!!! Er glaubt in Griechenland würde dasselbe passieren, nur umgekehrt. Richtig. Er setzt die Griechen auf Ecstasy. falsch. Es wird Chaos werden. Übrigens passiert die Situation (Währungsabwertung) gerade in Rußland. Da spricht das HB von Konjunktureinbruch und hohen Inflationsraten.Ja was jetzt?? Gleiches Spiel, unterschiedlicher Ausgang?? Unglaubwürdig!
    Lehre 2:Manipulationen können langfristig nicht verteidigt werden. Richtig (hoffentlich) Dann aber total falsch: Nicht die Aufgabe von unsinnigem Tuen ist das Risiko, sondern die Beibehaltung (koste es was es wolle)
    Lehre 3:falsch: Gelddrucken hat noch nie (WDH: nie) und nirgens einen mittelfristigen Aufschwund bewirkt.Das (Manipulieren der Zinsen)geht auch nicht zu Lasten der Schweizer, sondern der deutschen Sparer, Festgeldinhabern, Inhabern von Lebensversicherungen, Risterrentnern usw.)
    Sein Resüme: Die Schweiz soll dem Euro beitreten. Das ist, als wenn man Ribery raten würde, endlich zu Werder Bremen zu wechseln.Herr Stock würde gut als Berater in die Politik passen.Ob "Lügenpresse" wirklich ein Unwort ist??

  • Ich möchte hiermit den mutigen Entscheidern der Schweizerischen Nationalbank danken.

    Seit der Einführung der 1.20 Limite subventioniert die Schweiz den EURO Irrsinn. Und jetzt wäre noch der Draghi Tsunami dazu gekommen. Lieber eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Bravo Eidgenossen !

  • Die Schweiz flüchtet aus der Esperantowährung
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    Und hat den richtigen Zeitpunkt gewählt.
    Nachdem der EuGH Draghi grünes Licht für den Ankauf von Schrottpapieren gegeben hat, wollen sie nicht mit in den Abgrund gezogen werden.
    Deutschland macht dann als Letzter das Licht aus.
    Die Esperantowährung Euro befindet sich im freien Fall.
    Das verdanken wir Draghi und unseren "ahnungslosen Politikern".

  • Die Schweiz hat es vorgemacht: Keine wirtschaftlich gesunde Nation koppelt sich an die Lira, äh, den Euro.

Mehr zu: Schweizer Franken ohne Mindestkurs - „Was die Notenbank veranstaltet, ist ein Tsunami“

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