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Schwellenmarkt-Experte Mark Mobius Finanzprofi sieht Handelskrieg nur als Vorstufe für eine Finanzkrise

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China ist nach Meinung des Investment-Gurus Mobius nicht das schlimmste Ereignis in diesem Jahr.
11.07.2018 - 15:07 Uhr Kommentieren
Laut dem Experten könnte die nächste Finanzkrise noch in diesem Jahr folgen. Quelle: Reuters
Mark Mobius

Laut dem Experten könnte die nächste Finanzkrise noch in diesem Jahr folgen.

(Foto: Reuters)

Ein Handelskrieg zwischen den USA und China und ein weiterer Rückgang der Schwellenländer-Aktien um zehn Prozent seien möglicherweise nicht die schlimmsten Ereignisse in diesem Jahr, sagt Mark Mobius. Der Schwellenmarkt-Experte sieht auch eine weltweite Finanzkrise am Horizont.

„Es ist keine Frage, dass wir früher oder später eine Finanzkrise erleben werden, weil wir nicht vergessen dürfen, dass wir aus einer Zeit des billigen Geldes kommen“, sagte er in einem Interview mit Bloomberg in Singapur. „Für viele dieser Unternehmen, die für ihren Fortbestand von billigem Geld abhängig sind, wird es echt Druck geben.“

Eine Liquiditätsverknappung, seit Federal Reserve und Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik normalisieren, hat die Schwellenländer in diesem Jahr belastet, ebenso wie der steigende Dollar und sich verschlechternde Handelsbedingungen. Der Streit zwischen den USA und China werde sich wahrscheinlich verschlimmern, da Präsident Donald Trump wahrscheinlich nicht viel Gegenwind von seinen Zöllen zu spüren bekommen wird, weil ihre inflationären Effekte mit steigenden US-Löhnen zu einer Zeit geringer Arbeitslosigkeit zusammenfallen werden, sagte Mobius.

Der MSCI Emerging Markets Index wird wahrscheinlich um weitere zehn Prozent gegenüber dem gegenwärtigen Niveau fallen, prognostiziert Mobius, der Franklin Templeton Investments in diesem Jahr verlassen hatte, um Mobius Capital Partners LLP zu gründen. Damit würde die Benchmark, die von einem Höchststand Ende Januar um 16 Prozent gesunken ist, per Definition in einen Bärenmarkt eintreten.

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    Mobius galt in früheren Jahren als Indiana Jones der Schwellenmärkte. Denn der nur 1,60 kleine Mann mit Guru-Status war in Sachen Schwellenländern das Maß aller Dinge.

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