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Premium Spaniens Notenbank Komplexe EZB-Regeln führen zu Fehlern

„EZB-tauglich“ sollten die Anleihen spanischer Banken sein – also ausreichend Sicherheiten für Kredite bieten. Doch die Spanische Notenbank machte einen Fehler. Nun kritisiert sie die Vorschriften als fehleranfällig.
14.10.2015 - 12:10 Uhr
Die Banco de Espana hatte Bankenanleihen fälschlicherweise als EZB-Sicherheiten durchgewunken. Quelle: AFP
Spanische Notenbank

Die Banco de Espana hatte Bankenanleihen fälschlicherweise als EZB-Sicherheiten durchgewunken.

(Foto: AFP)

Madrid, Frankfurt Eigentlich läuft das Kreditgeschäft der Europäischen Zentralbank (EZB) mit den Banken ganz simpel: Die Banken stellen ordentliche Sicherheiten und erhalten im Gegenzug günstige Kredite. Was als Sicherheit gilt, steht auf einer Liste, die die EZB mit Hilfe der nationalen Notenbanken befüllt. Doch das System ist fehleranfällig: immer wieder werden Wertpapiere als akzeptable Sicherheiten eingestuft, deren Rating eigentlich nicht gut genug ist. Das ist auch in Spanien geschehen.

Nun macht die Banco de España (BdE) die komplizierten Regeln dafür verantwortlich. „Die Mehrzahl der Fehler, die vorgekommen sind, hängen mit dem komplexen System der Ratingagenturen zusammen“, sagte Javier Alonso, Chef der Abteilung für Marktoperationen und Zahlungsverkehr im Gespräch mit dem Handelsblatt.

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