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Spanischer Notenbankchef Hilfe für Italien in Aussicht gestellt

Laut de Cos würde die Europäische Zentralbank das vom Coronavirus gebeutelte Land zur Not unterstützen. Zudem verteidigt er seine Chefin bei der EZB.
13.03.2020 - 13:29 Uhr Kommentieren
Bei einem Anstieg der Finanzierungskosten würde die EZB eingreifen, ist sich der spanische Notenbankchef sicher. Quelle: dpa
Europäische Zentralbank

Bei einem Anstieg der Finanzierungskosten würde die EZB eingreifen, ist sich der spanische Notenbankchef sicher.

(Foto: dpa)

Madrid Die EZB wird laut Spaniens Notenbankchef Pablo Hernandez de Cos notfalls einschreiten, um einen Anstieg der Finanzierungskosten für Italien zu verhindern. „Falls das erforderlich sein sollte, würden wir italienische Staatsanleihen kaufen und auch solche von andere Ländern, um eine Fragmentierung zu vermeiden“, sagte de Cos am Freitag.

Die Renditeaufschläge italienischer Schuldentitel zu vergleichbaren Bundesanleihen waren wegen der Viruskrise zuletzt deutlich gestiegen. Damit erhöhen sich die Finanzierungskosten für das in Europa besonders hart von der Viruskrise getroffene Land. De Cos verteidigte zudem EZB-Präsidentin Christine Lagarde.

Sie sei die Beste für den Job an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB), sagte er. Lagarde hatte am Donnerstag nach der Zinssitzung gesagt, die Notenbank sei nicht dazu da, um Renditeaufschläge zu schließen. Ihre Bemerkung hatte für viel Aufregung gesorgt vor allem in Italien.

Spaniens Notenbankchef rechtfertigte zudem die Entscheidung der EZB, an den Schlüsselzinsen nicht zu rütteln. Dies sei richtig, da der wirtschaftliche Schock durch die Virus-Krise vorübergehend sei. Falls nötig könnten die Zinsen aber gesenkt werden.

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