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Steigende Verbraucherpreise US-Inflation auf höchstem Stand seit über einem Jahr

Wie erwartet sind die amerikanischen Verbraucherpreise im April stark gestiegen. Insbesondere Öl verteuerte sich deutlich.
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Im April verteuerten sich amerikanische Konsumgüter deutlich. Quelle: dpa
US-Inflationsrate

Im April verteuerten sich amerikanische Konsumgüter deutlich.

(Foto: dpa)

WashingtonTeureres Benzin hat die US-Verbraucherpreise im April so kräftig steigen lassen wie seit über einem Jahr nicht mehr. Sie erhöhten sich um 2,5 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Experten hatten mit diesem Ergebnis gerechnet, nachdem die Inflationsrate im März bei 2,4 Prozent gelegen hatte. Besonders stark verteuerte sich Benzin mit 13,4 Prozent, nachdem die Ölpreise gestiegen waren. Sie sind in dieser Woche noch weiter gestiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump neue Sanktionen gegen das Ölförderland Iran angekündigt hat. Experten rechnen damit, dass dies die Inflation weiter befeuern dürfte.

Die US-Notenbank Fed, die Vollbeschäftigung und stabile Preise fördern soll, hat das erste Ziel praktisch erreicht: Die Arbeitslosenquote liegt mit 3,9 Prozent auf dem tiefsten Stand seit mehr als 17 Jahren. Bei den Preisen ist sie noch nicht ganz so weit. Die Währungshüter achten hier primär auf Preisveränderungen bei persönlichen Verbraucherausgaben (PCE) ohne die schwankungsanfälligen Energie- und Nahrungsmittelkosten. Hier lag die Steigerungsrate zuletzt mit 1,9 Prozent noch leicht unter dem Ziel der Fed von 2,0 Prozent. Ökonomen gehen davon aus, dass diese Marke im Mai erreicht werden dürfte.

Die Notenbank hat die Zinsen im März auf die Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent gehievt und zwei weitere Erhöhungen im laufenden Jahr ins Auge gefasst. Der nächste Schritt wird bereits für Juni erwartet. Höhere Zinsen können die Inflation dämpfen.

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  • rtr
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