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Stephen Moore Trump bietet Ex-Wahlkampfberater Fed-Spitzenposten an

Der Ökonom Stephen Moore soll für einen der vakanten Direktorenposten bei der US-Notenbank nominiert werden. Der US-Senat muss der Personalie zustimmen.
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Der US-Präsident will einen seiner früheren Wahlkampfmanager zum Fed-Direktor befördern. Quelle: Reuters
Donald Trump

Der US-Präsident will einen seiner früheren Wahlkampfmanager zum Fed-Direktor befördern.

(Foto: Reuters)

WashingtonUS-Präsident Donald Trump hat seinem Ex-Wahlkampfberater Stephen Moore einen vakanten Direktorenposten bei der Notenbank Federal Reserve angeboten. „Ich werde Moore für die Fed nominieren“, sagte Trump zu Journalisten in Florida. Moore ist Ökonom und Senior Fellow der konservativen Denkfabrik Heritage Foundation. Der Senat muss der Personalie zustimmen. Derzeit sind im Direktorium der amerikanischen Zentralbank nur fünf von nominell sieben Posten besetzt.

Das „Wall Street Journal“ (WSJ) hatte zuvor unter Berufung auf einen nicht näher benannten ranghohen Regierungsvertreter, berichtet, dass der Präsident dem Ökonomen diese Woche ein entsprechendes Angebot gemacht habe. Anlass des Gesprächs soll ein Meinungsartikel Moores gewesen sein, für den Trump seinen ehemaligen Berater ausdrücklich lobte. Der Artikel wurde im „WSJ“ veröffentlicht, für das Moore früher arbeitete.

Trump hat die US-Notenbank immer wieder massiv kritisiert und ihr vorgeworfen, mit einer aggressiven Zinspolitik den Aufschwung zu gefährden. Zuletzt legte er in einem Interview des Senders Fox nach und warf der Fed vor, das Wirtschaftswachstum durch eine zu straffe Geldpolitik gehemmt zu haben. Statt des erreichten Zuwachses des Bruttoinlandsprodukts von 3,1 Prozent im Jahr 2018 hätten es ansonsten „mehr als vier Prozent“ werden können. Zuletzt hat die Fed allerdings mit Blick auf die unsicheren Konjunkturaussichten eine längere Zinspause signalisiert, nachdem sie den geldpolitischen Schlüsselsatz im vorigen Jahr vier Mal erhöht hatte. Er liegt in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent.

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