Studie von Goldman Sachs Regierungspläne bedrohen Kapitaldecke von Italiens Banken

Die neuen Pläne aus Rom dürften das Staatsdefizit deutlich ausweiten. Experten sehen dadurch Probleme auf Italiens Banken zukommen.
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Um Großbanken wie Unicredit seien in einer besseren Lage als kleinere italienische Geldhäuser. Quelle: Reuters
Unicredit

Um Großbanken wie Unicredit seien in einer besseren Lage als kleinere italienische Geldhäuser.

(Foto: Reuters)

LondonDie Kapitaldecke von Italiens Banken droht durch die Pläne der designierten Regierung nach einer Studie der US-Investmentbank Goldman Sachs deutlich dünner zu werden. Die harte Kernkapitalquote (CET-1) der Geldhäuser würde um bis zu 0,6 Prozentpunkte geschmälert, haben die Analysten errechnet. Die Großbanken Intesa Sanpaolo und Unicredit seien dabei noch in einer besseren Lage, kleinere Banken stärker betroffen.

Goldman Sachs erwartet infolge der Politik der Koalition ein höheres Staatsdefizit und einen größeren Schuldenberg. Das führe dazu, dass die Banken den Marktwert der Staatsanleihen in den Büchern niedriger ansetzen müssten. Zudem drohten sie Steuergutschriften zu verlieren, wenn die Regierung wie geplant die Körperschaftssteuer senke. Außerdem drohten den Instituten Abschreibungen auf faule Kredite, die sie verkaufen wollen, wenn sich die Marktbedingungen verschlechtern sollten.

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