Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Studie zu Ela-Nothilfen Waren die Geldspritzen der EZB rechtens?

Die Ela-Nothilfen der EZB haben Griechenland gerettet. Ohne die zusätzlichen Kredite wären die Banken des Landes nicht mehr flüssig gewesen. Doch war das Vorgehen überhaupt erlaubt? Und was müsste die EZB besser machen?
15.09.2015 - 09:55 Uhr
huGO-BildID: 46532155 Im letzten Licht des Tages lässt eine fotografische Langzeitbelichtung am 06.07.2015 die Zentrale der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main (Hessen) vor der Bankenskyline aufragen. Die Lichtstreifen auf dem Main stammen von einem vorbeifahrenden Schiff. Hinter den Kulissen beschäftigt das weitere Vorgehen in der Griechenland-Krise Experten aus Politik und Finanzwelt. Foto: Boris Roessler/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa
EZB in Frankfurt am Main

huGO-BildID: 46532155 Im letzten Licht des Tages lässt eine fotografische Langzeitbelichtung am 06.07.2015 die Zentrale der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main (Hessen) vor der Bankenskyline aufragen. Die Lichtstreifen auf dem Main stammen von einem vorbeifahrenden Schiff. Hinter den Kulissen beschäftigt das weitere Vorgehen in der Griechenland-Krise Experten aus Politik und Finanzwelt. Foto: Boris Roessler/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

(Foto: dpa)

New York, Frankfurt Ohne Liquidität von der Zentralbank läuft nichts im griechischen Bankensektor – das hatte sich auch in diesem Jahr immer wieder gezeigt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte die Obergrenze der Notfall-Liquiditätshilfen (Ela) für griechische Banken von 59,5 Milliarden Euro im Februar auf bis zu 90,4 Milliarden Euro im Juli erhöht.

Im Vorfeld war es zu einer beispiellosen Kapitalflucht in Griechenland gekommen, Sparer hatten Geld in Milliardenhöhe abgezogen. Grund für den Abzug der griechischen Bankeinlagen war die Besorgnis darüber, ob das Land im Euro-Raum bleiben werde.

Glaubt man einer neuen Studie des SAFE-Forschungszentrum in Frankfurt, war der Beschluss der Europäischen Zentralbank zur zeitweisen Ausweitung der Liquiditätshilfen an griechische Banken gerechtfertigt. Andernfalls hätte die Zentralbank sich die Entscheidung der gewählten Politiker unberechtigt angemaßt.

„Mit einer Beendigung der Liquiditätshilfen hätte die EZB somit den übergeordneten politischen Entscheidungsprozess auf der supranationalen Ebene vorweggenommen“, schreiben die Autoren. „Deshalb gibt es für den EZB-Rat in der derzeitigen Situation – in der die Lage von Staaten so stark mit der Situation des Bankensektors verflochten ist – keine andere Möglichkeit als die Ela-Kredite weiter zu verlängern und auszuweiten bis eine Entscheidung auf supranationaler Ebene getroffen ist.“

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Die Ela-Hilfen werden von der nationalen Notenbank auf eigenes Risiko vergeben, müssen aber von der EZB genehmigt werden. Einige Ratsmitglieder, darunter Bundesbank-Präsident Jens Weidmann, argumentierten, dass die EZB damit jedoch ihre eigenen Regeln breche und insolvente Kreditinstitute dauerhaft am Leben erhalte.

    Ela-Vergabe muss transparenter werden
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    Mehr zu: Studie zu Ela-Nothilfen - Waren die Geldspritzen der EZB rechtens?
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%