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Theorie des Phishing-Gleichgewichts Die Freiheit zum Betrug

Verhaltensökonomie trifft auf die Marktwirtschaft: Die beiden Wirtschaftsnobelpreisträger George Akerlof und Robert Shiller rechnen mit dem angeblich optimalen Gleichgewicht des freien Markts ab. Ein Gastkommentar.
  • George Akerlof und Robert Shiller
14.02.2016 - 14:51 Uhr
Die Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers löste 2008 die Finanzkrise aus. Quelle: dpa
Händler an der US-Börse in New York in 2008

Die Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers löste 2008 die Finanzkrise aus.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Im Herzen der Wirtschaftstheorie verbirgt sich eine möglicherweise überraschende Erkenntnis. Im Jahr 1776 schrieb der Vater der Ökonomie, Adam Smith, in seinem klassischen Werk „Der Wohlstand der Nationen“, dass jeder Mensch, indem er sein eigenes Interesse verfolge, auf einem freien Markt auch zum Gemeinwohl beitrage.

Es dauerte mehr als ein Jahrhundert, bis die Welt diese Aussage richtig verstand. In der modernen Theorie, die den Wirtschaftsstudenten schon im Grundstudium vermittelt wird, ist ein Wettbewerbsgleichgewicht auf einem freien Markt „Pareto-optimal“. Das bedeutet, dass es, wenn eine Marktwirtschaft einmal im Gleichgewicht ist, nicht mehr möglich ist, das wirtschaftliche Wohlergehen aller Marktteilnehmer zu verbessern. Jeder Eingriff wird die Lage irgendeines Akteurs verschlechtern. Für die Volkswirtschaftsstudenten wird diese Erkenntnis in einen mathematischen Lehrsatz übersetzt – und der optimale Zustand des freien Markts zu einer bedeutsamen wissenschaftlichen Erkenntnis erhoben.

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