US-Geldpolitik Bernanke verteidigt Niedrigzins

US-Notenbank Chef Ben Bernanke verteidigt seine Niedrigzinspolitik bis 2014: Die Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt sei kein Grund, die Leitzinsen von nahe null Prozent zu erhöhen.
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Fed-Chef Bernanke vor dem Haushaltsausschuss des US-Senats Quelle: dapd

Fed-Chef Bernanke vor dem Haushaltsausschuss des US-Senats

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WashingtonVor dem Haushaltsausschuss des US-Senats hat der Chef der amerikanischen Notenbank Fed, Ben Bernanke, am Dienstag seine Niedrigzinspolitik bis 2014 verteidigt. Die zuletzt positiveren Nachrichten vom Arbeitsmarkt seien kein Grund, die Leitzinsen von derzeit nahe null Prozent zu erhöhen, sagte er.

Die niedrigen Zinsen seien notwendig, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Bernanke teilte die Sorgen einiger Senatoren vor einer starken Inflation nicht. Sie sei niedrig und fallend, antwortete er auf eine entsprechende Frage. Die Fed setzte sich im vergangenen Monat eine Inflationsrate von zwei Prozent zum Ziel. Von Oktober bis Dezember lag die Teuerungsrate darunter.

Die Lage am US-Arbeitsmarkt ist aus Sicht der amerikanischen Notenbank immer noch unbefriedigend. Der Arbeitsmarkt sei weit von einer robusten Verfassung entfernt, sagte Ben Bernanke vor dem Ausschuss. Beunruhigend sei vor allem das ungewöhnlich hohe Niveau der Langzeitarbeitslosigkeit.

  • dapd
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1 Kommentar zu "US-Geldpolitik: Bernanke hält an Niedrigzins fest"

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  • Ja logisch ist die Erholung nicht da. Die Zahlen sind ja auch manipuliert. Aus 2,9 Millionen abgebauten Stellen werden durch einen rechnerischen Kniff plötzlich 450'00 neugeschaffene Stellen. Glaub nie einer Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.

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