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US-Geldpolitik Fed rechtfertigt behutsame Zinserhöhungen

Der anhaltende Wirtschaftsaufschwung in den USA stellt die Notenbank Fed positiv. Sie sieht sich in ihrer Geldpolitik bestätigt.
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Im Halbjahresbericht zur Geldpolitik bestätigt die US-Notenbank Fed ihren derzeitigen Kurs. Quelle: AP
US-Notenbank Fed

Im Halbjahresbericht zur Geldpolitik bestätigt die US-Notenbank Fed ihren derzeitigen Kurs.

(Foto: AP)

Washington
Die US-Notenbank Fed rechnet derzeit mit keinen großen Gefahren für ihre Politik der behutsamen Zinserhöhungen. Der Wirtschaftsaufschwung werde weiterhin durch einen stetigen Zuwachs an Jobs, einen steigenden Wohlstand der Haushalte und eine günstige Stimmung bei den Verbrauchern unterstützt, schreibt die Notenbank in ihrem Halbjahresbericht an den US-Kongress zur Geldpolitik. Hinzu komme ein starkes Wirtschaftswachstum im Ausland sowie konjunkturstützende Finanzbedingungen.

Derzeit gehen die meisten Volkswirte davon aus, dass die Dollar-Wächter in diesem Jahr drei Mal ihre Leitzinsen anheben. Der geldpolitische Schlüsselsatz liegt momentan in einer Spanne von 1,25 bis 1,50 Prozent.

Die Währungshüter veröffentlichten ihren Bericht kurz vor dem ersten wichtigen Auftritt des neuen Fed-Chefs Jerome Powell in Washington in der nächsten Woche. Powell wird am Dienstag im Finanzdienstleistungsausschuss des US-Repräsentantenhauses sprechen. Seine Anhörung kommt wenige Wochen, nachdem die US-Börse von heftigen Turbulenzen erschüttert worden war, was Aktienmärkte rund um den Globus mitriss.

Auch nach den Kursverlusten gebe es noch einen erhöhten Druck auf die Bewertungen bei manchen Anlageinstrumenten, führte die Notenbank aus. Dazu zählten Aktien und Gewerbeimmobilien. Dennoch blieben alles in allem die Anfälligkeiten des US-Finanzsystems moderat. Aufgrund einer starken Kapitalausstattung seien beispielsweise die Banken inzwischen besser vor Schwierigkeiten geschützt. Die Lage am Arbeitsmarkt könne vorsichtig so interpretiert werden, dass Vollbeschäftigung herrsche.

  • rtr
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