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US-Konjunkturbericht US-Inflation bleibt niedrig

Die Inflationsentwicklung in den USA bleibt einer Umfrage der US-Notenbank Fed zufolge weiterhin eher schleppend. Obwohl die Arbeitslosenquote ein Zehnjahrestief erreicht, geben die Zentralbanker noch keine Entwarnung.
01.06.2017 - 07:17 Uhr Kommentieren
Die Teuerungsrate in den USA liegt niedriger als erwartet. Quelle: dpa
Dollar-Noten

Die Teuerungsrate in den USA liegt niedriger als erwartet.

(Foto: dpa)

Washington Im Zeitraum von Anfang April bis Ende Mai habe es wenig Anzeichen für eine Trendänderung bei der Teuerung gegeben, hieß es im sogenannten Beige Book, das die Fed am Mittwoch veröffentlichte. Der regelmäßig erscheinende Report gibt eine Übersicht über den Zustand der US-amerikanischen Wirtschaft. Die Währungshüter streben eine Jahresteuerung von zwei Prozent an. Sie hatten den Leitzins im März angesichts der positiven Wirtschaftsentwicklung auf 0,75 bis 1,0 Prozent angehoben und wollen dieses Jahr weitere Schritte nach oben folgen lassen. Die nächste Zinssitzung der Dollar-Wächter ist in zwei Wochen.

Die Fed richtet ihr Hauptaugenmerk auf Preisveränderungen bei persönlichen Ausgaben der Amerikaner. Energie- und Nahrungsmittelkosten bleiben dabei ausgeklammert. Dieser Wert war zuletzt auf 1,6 Prozent gefallen und hat sich damit weiter von der Fed-Zielmarke entfernt.

Der Umfrage zufolge meldete die Mehrheit der zwölf Fed-Bezirke, dass bei ihnen die Unternehmen optimistisch in die Zukunft blicken. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibe angespannt. Der Zuwachs der Beschäftigtenzahlen und der Anstieg der Löhne sei allerdings bescheiden bis moderat. Bei Firmen mit akutem Arbeitskräftemangel würden die Löhne am stärksten zulegen. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt mit 4,4 Prozent nahezu auf einem Zehnjahrestief.

Die US-Wirtschaft war zu Jahresbeginn nur langsam gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Januar bis März mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von lediglich 1,2 Prozent zu. Jüngste Daten weisen aber auf ein kräftigeres Tempo im zweiten Quartal hin. Der private Konsum, der für gut zwei Drittel der Wirtschaftskraft steht, stieg im April um 0,4 Prozent zum Vormonat und damit so kräftig wie seit Dezember nicht mehr.

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