Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

US-Notenbank Fed-Chef Powell warnt vor wirtschaftlicher Abwärtsspirale

Fed-Chef Jerome Powell fordert mehr Finanzhilfen für US-Haushalte und Unternehmen. Hinweise auf neue Stützungsprogramme der US-Notenbank gibt er nicht.
06.10.2020 - 18:47 Uhr Kommentieren
Laut dem Fed-Chef hat bei der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung Sicherheit oberste Priorität. Quelle: AP
Jerome Powell

Laut dem Fed-Chef hat bei der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung Sicherheit oberste Priorität.

(Foto: AP)

Washington US-Notenbank-Chef Jerome Powell sieht die heimische Wirtschaft immer noch anfällig für gravierende Rückschläge. Die Konjunkturerholung von den Folgen der Coronakrise ist aus seiner Sicht immer noch wacklig. Die Wirtschaft könne in eine Abwärtsspirale geraten, falls das Virus nicht effektiv eingedämmt werde, sagte Powell am Dienstag auf einer Veranstaltung.

Unternehmen und Haushalte benötigten mehr Unterstützung. „Zu wenig Hilfen würden zu einer schwachen Erholung führen, was unnötige Härten für Haushalte und Unternehmen erzeugt“, warnte er. Selbst wenn die Schritte am Ende größer als nötig sein sollten, wären sie nicht verschwendet gewesen. „Die Erholung wird stärker sein und schneller voranschreiten.“
Powells Äußerungen sorgten für Druck auf die US-Börsen. Die Renditen der US-Staatsanleihen zogen etwas an.

Der Fed-Chef habe die Notwendigkeit weiterer Wirtschaftshilfen durch die Fiskalpolitik betont, sagte Kathy Bostjancic, Volkswirtin bei Oxford Economics. Powell habe aber keine Hinweise darauf gegeben, was die Fed selbst unternehmen könnte. Dies sei für die Märkte etwas enttäuschend.

In seiner Rede erwähnte der Notenbankchef keine neuen Fed-Programme, die über die rund ein Dutzend Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft hinausgehen, die die Fed im März beschlossen hatte. Es sei richtig, die Menschen zu unterstützen, denen die Pandemie am meisten zugesetzt habe, sagte Powell. Der US-Haushalt befinde sich zwar auf einem nicht tragfähigen Weg. Es sei aber jetzt nicht der Zeitpunkt, um dieses Thema anzugehen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    In die Verhandlungen über ein neues Hilfspaket der Regierung für die angeschlagene Wirtschaft ist wenige Wochen vor den US-Wahlen zuletzt wieder etwas Bewegung gekommen. Das Präsidialamt sah am Montag Chancen für eine Einigung auf weitere Corona-Hilfen. Die Regierung hatte den Demokraten ein Paket mit einem Volumen von mehr als 1,5 Billionen Dollar vorgeschlagen.

    Die Demokraten forderten allerdings ein größeres Maßnahmenbündel mit einem Umfang von 2,2 Billionen Dollar. Vorgesehen ist unter anderem eine wöchentliche Arbeitslosenunterstützung von 400 Dollar. Die Demokraten wollen dagegen 600 Dollar pro Woche durchsetzen.

    In der Pandemie wurden bislang in rund 7,4 Millionen Fällen Amerikaner positiv auf das Coronavirus getestet. Davon starben inzwischen mehr als 209.000 Menschen.

    Mehr: Die US-Wahl sorgt für Verunsicherung an der Wall Street – Das bietet Einstiegschancen

    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: US-Notenbank - Fed-Chef Powell warnt vor wirtschaftlicher Abwärtsspirale
    0 Kommentare zu "US-Notenbank: Fed-Chef Powell warnt vor wirtschaftlicher Abwärtsspirale"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%