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US-Notenbank Fed erwägt strengere Regeln für Ableger von Auslandsbanken

Die US-Notenbank Fed arbeitet an einer Optimierung der Regeln für ausländische Banken. Dazu könnten strengere Liquiditätsanforderungen gehören.
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Die US-Notenbank denkt über Regeländerungen nach, die zum Beispiel die Deutsche Bank betreffen könnten. Quelle: dpa
Federal Reserve

Die US-Notenbank denkt über Regeländerungen nach, die zum Beispiel die Deutsche Bank betreffen könnten.

(Foto: dpa)

WashingtonDie US-Notenbank denkt Insidern zufolge über eine Verschärfung der Regeln für Niederlassungen ausländischer Kreditinstitute nach. Dabei gehe es um strengere Liquiditätsanforderungen, um sicherzustellen, dass die Filiale kurzfristigen Verpflichtungen nachkommen könne, sagten mit den Beratungen vertraute Personen.

Die Überlegungen seien Teil eines Paktes zur Optimierung der Regeln für ausländische Banken, das die Federal Reserve in den kommenden Wochen vorstellen wolle. Solche Änderungen dürften insbesondere Geldhäuser wie die Deutsche Bank sowie die Schweizer Rivalen Credit Suisse und UBS treffen, die seit Jahren Milliarden Dollar an Firmenkrediten und anderen Vermögenswerten in ihren New Yorker Filialen halten.

Befürworter solcher Regel-Änderungen sehen darin ein Schließen von Schlupflöchern, mit denen Ableger ausländischer Banken Vermögenswerte dem vollen Zugriff der US-Aufsicht entziehen können. Denn seit der Finanzkrise müssen sich Banken aus dem Ausland zwar genauso wie die heimischen Geldhäuser der verschärften Regulierung stellen, ihre Niederlassungen genießen aber Erleichterungen.

Bislang schreckte die Fed hier vor einer Verschärfung der Regeln zurück, weil sie als Reaktion strengere Vorgaben für die US-Banken im Ausland befürchtete. Gerade EU-Aufseher kritisieren seit längerem, dass Banken aus ihren Ländern in den USA strengere Auflagen erfüllen müssen als heimische Institute.

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